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Sommersemester 2020

Ankündigungen für das Sommersemester 2020

 

Frau Prof. Dr. Muschiol hat ein Forschungssemester

 

 

1. Übung (10100053) „Randale und Hurra“ - Wie viel weibliche Einmischung darf’s denn sein? Katharina von Siena und ihr Einfluss auf Konflikte der Kirche

(LWP 2)

(Prof. Dr. G. Muschiol durch J. Wenner M.A.)

Montag, 14-16 Uhr (Raum 2.019, SR 1), 2 SWS

 

Die Rollen von Frauen in der katholischen Kirche werden heute vielfach diskutiert und kritisiert. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie viel Beteiligung durch Frauen die Kirche verträgt und/oder braucht. Ein Blick in die Geschichte der Kirche zeigt, dass es durchaus Frauen gegeben hat, die sich an höchster Stelle eingemischt haben. Eine dieser Frauen, auf die selbst die Päpste gehört haben, ist Katharina von Siena. In dieser Übung werden wir uns mit ihren Texten beschäftigten, uns fragen: wer war sie? Wie hat sie sich eingemischt und warum wurde ihr zugehört? Können ihre Strategien auch heutige Debatten bereichern und was lässt sich übertragen?

Beginn: Montag, 20. April 2020

 

 

2. Seminar (UNIVERSITÄT KÖLN 10100082) Katholische Kirche und der Weg in das 20. Jahrhundert - Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte.

 

(Prof. Dr. G. Muschiol durch Mag. Theol. A. Busch )

 

Montag, 14.00-15.30 Uhr (Geb. 106, Seminarraum S 23), 2 SWS

 

Das Proseminar bietet eine Einführung in das Studium der Neueren Kirchengeschichte.

Es geht um einen Überblick über den Weg der Katholischen Kirche in das 20. Jahrhundert. Zu fragen wird sein, wie im 19. und 20. Jahrhundert eine Neuordnung der Beziehung von Staat und Kirche geschieht. Am Beginn des Zeitraumes stehen die umwälzenden Ereignisse der Säkularisation in Deutschland im Zuge der Napoleonischen Kriege. Am Ende steht die Frage nach der Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils. Schwerpunkte werden dabei auf der Entwicklung der Hierarchie in der Kirche, auf dem Verhalten der in der Kirche agierenden Akteure in den Weltkriegen und zu den totalitären Regimen, sowie auf dem Verhältnis von Staat und Kirche liegen.

Methodisch wird im Proseminar die grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweise eingeübt, angewandt und vertieft; Fragestellungen und Methoden der Kirchengeschichte stehen dabei im Mittelpunkt (z.B. Literaturrecherche, Quellenanalyse). Bis zum Abschluss des Proseminars sollen so alle notwendigen Arbeitsschritte zum Verfassen einer Hausarbeit eingeübt sein.

Studienleistungen:

- Onlinetest zur Zitation und Propädeutik

- Onlinetest zu Inhalten des Seminares (2x)

- Vor- und Nachbereitung der Sitzungen

- Hausarbeiten sind möglich (Textteil: 30.000 - 40.000 Zeichen inklusive Leerzeichen)

Die genauen Modalitäten werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

 

Einführende Literatur:

Hegel, Eduard, Das Erzbistum Köln zwischen der Restauration des 19. Jahrhunderts und der Restauration des 20. Jahrhunderts. 1815 – 1962 (Geschichte des Erzbistums Köln 5) Köln 1987.

Kösters, Christoph/Ruff, Mark Edward (Hg.), Die katholische Kirche im Dritten Reich. Eine Einführung, Freiburg 2011.

Pesch, Otto Hermann, Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965). Vorgeschichte. Verlauf-Ergebnisse. Nachgeschichte, Würzburg 21994.

Weitlauff, Manfred (Hg.), Kirche im 19. Jahrhundert, Regensburg 1998.

 

Beginn: Montag, 20. April 2020

Siehe Kölner Lehrveranstaltungsverzeichnis.

 

 

Sprechstunden:

Prof. Dr. G. Muschiol                       nach Vereinbarung in Raum 2.024

J. Wenner M.A.                     nach Vereinbarung in Raum 2.022

Mag.Theol. A. Busch             nach Vereinbarung in Raum 2.022

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