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Wintersemester 2015/2016

1. Vorlesung (101000121) Kontinuität und Neubeginn - Zentrale Themen in der Geschichte des Christentums 

 

(M 2, LG 2, M Basis hist. Theol.)

Mittwoch, 10-12 Uhr, HS VII, 2 SWS

Im Rahmen des Einführungsmoduls in die Historische Theologie werden in der Vorlesung grundlegende Themen christlicher Geschichte im Mit­telalter und in der Neuzeit angesprochen. Die Spanne reicht von Metho­den und Grundlagen des Faches und Fragen der Missionsgeschichte Europas über die Rower das liest ist dooflle der Karolinger im 8. Jahrhundert und über Fragen der Reformation bis hin zu Problemen der Kirche im 19. Jahrhundert und in der Zeit des Nationalsozialismus. Gefragt wird immer auch nach Kon­tinuitäten christlicher Präsenz, nach Reformen und Neuanfängen und auch nach Brüchen in den christlichen Traditionen.
Literatur wird zu Beginn der Vorlesung zu jedem Einzelthema bekannt gegeben. 

Beginn: Mittwoch, 21. Okt. 2015

 

2. Vorlesung (101000123) Klosterkultur im Mittelalter


(M 17, LA2, M Aufbau 1 hist.Theol., M Aufbau 2 syst./prakt./bibl. Theol.) 

Dienstag, 10-12 Uhr , HS XIV, 2 SWS

 

Die Entwicklung der Klöster und religiösen Gemeinschaften im Mittel­alter hat unmittelbare Auswirkungen bis in die heutige Gesellschaft. Das reicht von der Überlieferung antiker Texte über die Entwicklung von Schulen bis in die universitäre alltäglichen ¾ Stunden-Schritte. Nicht zuletzt waren Klöster – Männer- wie Frauenkonvente – Seismographen für Frömmigkeitsentwicklungen und für Reformen, bei all dem auch wirt­schaftlich unverzichtbare Teile der mittelalterlichen Gesellschaft.
Die (spezial) Vorlesung will der Prägekraft klösterlicher Kultur nach­spüren und ihre historischen „Überreste“ kontextualisieren.


Einführende Literatur:

  • Brehm, Christiane (Hg.), Macht des Wortes. Benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas. Beiheft zur Sonderausstellung in der Stiftung Kloster Dalheim, Münster 2011.
  • Frank, Isnard Wilhelm (Hg.), Lexikon des Mönchtums und der Orden, Stuttgart 22013.
  • Frank, Karl Suso, Geschichte des christlichen Mönchtums, Darmstadt 62010.
  • Hamburger, Jeffrey (Hg.), Frauen – Kloster – Kunst. Neue Forschungen zur Kulturgeschichte des Mittelalters, Turnhout 2007.
  • Melville, Gert, Frommer Eifer und methodischer Betrieb. Beiträge zum mittelalterlichen Mönchtum, Köln 2014.

 

Beginn: Dienstag, 20. Okt. 2015

 

 

 

3. Hauptseminar (101000124) Frauenkonvente im Rheinland. Geschichte, Kultur und Wirtschaft im Mittelalter

 

(M 17, M Aufbau 1 hist. Theol., M Aufbau 2 bibl., syst., prakt. Theol., LM1)

 

Montag, 14-16 Uhr (Raum 2.015), 2 SWS

 

Das Seminar will, ergänzend zur Vorlesung im Modul, einen spezi­fisches Thema der Klosterkultur vertiefend erarbeiten: Im Mittelpunkt stehen die Frauenkonvente im Rheinland vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit. Wie trugen sie zur historischen und wirtschaftlichen Ent­wicklung einer der klösterreichsten Regionen des Alten Reiches bei? Welche Reste dieser Klosterkultur sind bis heute erhalten und zum Teil noch unerforscht? 

 

Im Seminar wird es neben 10 wöchentlichen Sitzungen bis Weihnachten einen Samstag als Studientag mit Exkursion geben. Dieser Termin wird gemeinsam vereinbart. Überdies gibt es die Möglichkeit, über den Rah­men des Seminars hinaus an einer Fachtagung zu Zisterzienserinnen teilzunehmen.

 

  • Anforderungen: Der 2. Studienabschnitt muß erfolgreich beendet sein (bis M 14). Aus methodisch didaktischen Gründen ist eine regelmäßige Teilnahme und die kontinuierliche Mitarbeit erwünscht.
  • Scheinerwerb: Referat und Hausarbeit

 

 

 

Literatur zur Vorbereitung: 

 

  • Frings, Jutta (Hg.), Krone und Schleier. Kunst aus mittelalterlichen Frauenklöstern. Ausstellungskatalog Essen/Bonn, München 2005.
  • Gleba, Gudrun, Reformpraxis und materielle Kultur. Westfälische Frauenklöster im späten Mittelalter, Husum 2000.
  • Groten, Manfred/Mölich, Georg/Muschiol, Gisela/Oepen, Joachim (Hg.), Nordrheinisches Klosterbuch. Lexikon der Stifte und Klöster bis 1815, Teil 1 und 2, Siegburg 2009, 2012 (Teil 3 im Erscheinen). 
  • Kier, Hiltrud/Gechter, Marianne (Hg.), Frauenklöster im Rheinland und in Westfalen, Regensburg 2004.
  • Muschiol, Gisela, Famula Dei. Zur Liturgie in merowingischen Frauenklöstern, Münster 1994.

 

 

Beginn: Montag, 19. Okt. 2015

 

 

 

 

 

 

 

4. Seminar (101000120) Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte – Katholische Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus


 

(M2, LG2, M Basis hist. Theol.) (Prof. Dr. G. Muschiol durch Dr. des. R. Illemann) 

 

Dienstag, 10 -12 Uhr (Raum 2.012), 2 SWS

 

Die katholische Kirche in Deutschland hat die Jahre der Diktatur 1933-1945 hinsichtlich ihrer amtlichen Strukturen organisatorisch intakt über­standen. Jedoch erfuhren zahlreiche katholische Vereine zugleich Ver­bot oder Gleichschaltung, zumindest aber die massive Einschränkung ihrer Arbeit. Offenes christliches Bekenntnis oder gar Kritik an dem Un­recht, das im Namen des Staates verübt wurde, bedeuteten für Amts­träger wie für Privatpersonen unmittelbare Lebensgefahr. Vor allem im Nachhinein wurden aber auch Vorwürfe laut, die katholische Kirche hätte gegen dieses Unrecht deutlicher Stellung beziehen müssen.

 

Indem das Seminar ausgewählten Fragen zu Kirche und Katholiken in der Zeit des Nationalsozialismus thematisch nachgeht, bietet es metho­disch eine Einführung in die Erforschung der Kirchengeschichte der Neuzeit, übt Standards der wissenschaftlichen Kommunikation sowie den Umgang mit historiographischen Quellen. 

 

Auch im Sommersemester 2016 wird je ein Seminar AKG und MNKG stattfinden.

 

Beginn: Dienstag, 27. Okt. 2015

 

 

 

5. Seminar (101000125) „So sind wir schließlich alle Hexen...“ Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit

 

(LFD 1) 

(Prof. Dr. G. Muschiol durch J. Wenner M.A. ) 

Blockveranstaltung 1.Sitzung Mittwoch, 28.10.2015, 16 – 18 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben. Weitere Termine werden noch abge­sprochen.

 

Fachwissenschaftlicher Inhalt

Die Frage nach der Rolle der Kirche und des Klerus in den Hexenver­folgungen der Frühen Neuzeit gehört zu den immer wieder aktuellen Themen der Kirchengeschichte. In der Veranstaltung wird es daher grundlegend um diese Rollen, aber auch um vielfältig auftretende an­dere Beteiligte der Hexenprozesse gehen. Die Frage nach Ursachen der Verfolgungen, nach der Rolle weltlicher Herrscher, die Bedingungen des frühneuzeitlichen Strafrechts, die Rolle des Geschlechts und nicht zu­letzt die Frage nach (weiblichen und männlichen) Geistlichen als Opfer und als Täter sollen gemeinsam untersucht werden. 

Eine einstündige (1SWS) fachdidaktische Begleitung des Seminars stellt sicher, dass das im Seminar erworbene fachwissenschaftlich-the­ologische Wissen aufs Engste mit den fachdidaktischen Aufgaben ver­zahnt wird. Es werden Theorie/Theologie und Lehr-Lernprozesse im Religionsunterricht gleichermaßen in den Blick genommen. Dadurch werden auch die Praxisanteile des Lehramtsstudiengangs begleitet, die spezifischen Herausforderungen des Religionsunterrichts bearbeitet und die Praxiserfahrungen der Studierenden intensiv reflektiert.

Anforderungen:

  •  Begleitlektüre
  • -Regelmäßige Vor- und Nachbereitung
  • Benotete Hausarbeit

 

Einführende Literatur:

  • Behringer, Wolfgang (Hg.), Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 2001.
  • Jost, Renate/Nieden, Marcel (Hg.), Hexenwahn. Eine theologische Selbstbesinnung, Stuttgart 2004.
  • Schormann, Gerhard, Hexenprozesse in Deutschland, Göttingen 1996.
  • Voltmer, Rita/Rummel, Walter, Hexen und Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit, Darmstadt 22012.
  • Voltmer, Rita, Hexen. Wissen, was stimmt, Freiburg 2008 (TB zur Anschaffung dringend empfohlen).

 

Beginn: 1. Sitzung Mittwoch, 28. Okt. 2015

 

 

 

 

6. Vorlesung (UNIVERSITÄT KÖLN, Nr. 101000126), Zwischen Konflikt und Konsens – Geschichte der Kirche im 19. und 20. Jahrhundert

 

Dienstag, 16-17.30 Uhr, Raum S 21, 106 Seminargebäude, 2 SWS

 

Die Vorlesung wird einen Überblick über die Geschichte der Katholischen Kirche und der Christen bieten, beginnend mit der Französischen Revolution bis hin zum 2. Vatikanum und zur Würzburger Synode.

Die Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Staat im 19. Jahrhundert und die Entwicklung des Katholizismus im 20. Jahrhundert werden dabei im Mittelpunkt der Themen stehen. 

 

Literatur zur Vorbereitung:

  • Klaus SCHATZ, Zwischen Säkularisation und Zweitem Vatikanum. Der Weg des deutschen Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt a.M., 1986.
  • Heinz HÜRTEN, Deutsche Katholiken 1918-1945, Paderborn u.a. 1992.
  • Kurt NOWAK, Geschichte des Christentums in Deutschland: Religion, Politik und Gesellschaft vom Ende der Aufklärung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, München 1995.
  • Rudolf LILL, Die Macht der Papste, Kevelaer 2006. 

 

Beginn: Dienstag, 20. Okt. 2015

Siehe Kölner Lehrveranstaltungsverzeichnis.

 

 

 

 

7. Proseminar (UNIVERSITÄT KÖLN, 101000127): Einführung in das Studium der Kirchengeschichte: „Himmel, Hölle, Fegefeuer“ – Jenseitsvorstellungen im Mittelalter. 

 

(Prof. Dr. G. Muschiol durch Dipl.-Theol. A. Osten)

Montag, 8 – 9.30 Uhr , Raum S 73 (103 Philosophikum), 2 SWS

Beginn: Montag, 19. Okt. 2015

Siehe Kölner Lehrveranstaltungsverzeichnis.

 

 

 

 

8. Forschungskolloquium (101000182) Oberseminar: Epochenübergreifende Forschungsfelder

Blockveranstaltung

Termin: 19. – 21.02.2016, 2 SWS

Die Veranstaltung richtet sich an HabilitandInnen und DoktorandInnen sowie an ExamenskandidatInnen, die ihre Abschlussarbeit im Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte schreiben.

 
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