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Wintersemester 2018/2019

Ankündigungen für das Wintersemester 2018/2019

 

1. Vorlesung (101004003) Glaube in Geschichte und Gesellschaft

(M 9, M Aufbau 1 hist. Theol., M Aufbau 2 bibl., syst., prakt. Theol.)

Mo, 10-12 Uhr (HS VII), 2 SWS

In der Vorlesung werden die gesellschaftlichen Dimensionen christlichen Handelns in der Geschichte vorgestellt, darüber hinaus auch die spezifische Wirkung der Orden und geistlichen Bewegungen auf die Gesamtheit der Christen in der Welt.

Grundlegende Literatur zur Einführung:

Frank, Karl Suso, Grundzüge der Geschichte des christlichen Mönchtums, Darm-stadt 51993.

Weitlauff, Manfred, Kirche im 19. Jahrhundert, Regensburg 1998.

Beginn: Montag, 8. Okt. 2018

 

 

2. Vorlesung (101004004) Christentum zwischen Gewalt und Toleranz

(M14)

Di, 12-13 Uhr (HS IV), 1 SWS

Das Christentum hat zu unterschiedlichen Zeiten in seiner Geschichte mit religiösen Gemeinschaften außerhalb der Kirche, aber auch mit innerkirchlichen Gruppen immer wieder Auseinandersetzungen gehabt, die bis zu handfesten Konflikten reichen konnten. Von der Inquisition über die Kreuzzüge bis zum Verhältnis zwischen Juden und Christen in Mittelalter und Neuzeit reichen die Themen der Vorlesung.

Grundlegende Literatur zur Einführung:

Angenendt, Arnold, Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert, Münster 2007.

Beginn: Dienstag, 9. Okt. 2018

 

 

3. Seminar (101004002) Streit zwischen Papst und Kaiser - Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte.

(M 2, LG 2, M Basis hist. Theol.)

(Prof. Dr. G. Muschiol durch J. Wenner M.A. )

Mo 14-16 Uhr (Raum 2.015, SR 3), 2 SWS

Das Verhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Macht ist das ganze Mittelalter hindurch ambivalent und lässt sich am besten an den Personen des Papstes und der Könige/Kaiser untersuchen. Während bei den Merowingern das Papsttum eine untergeordnete Rolle spielt, sind die Päpste der Karolingerzeit die engsten Verbündeten der fränkischen Könige und ihre Legitimationsgaranten. Dauerhaft problematisch wird das Verhältnis erst im sogenannten Investiturstreit, als im Handeln der Personen Papst Gregors VII. und Kaiser Heinrichs IV. die jeweiligen Machtansprüche deutlich hervortreten. Aber warum streitet man sich überhaupt? Was sind die Auslöser für diese Auseinandersetzungen? Wie verläuft der Investiturstreit und welche Lösung wird erreicht? Welche Auswirkungen hat dieser Streit auf folgende Jahrhunderte? Diesen Fragen rund um den Investiturstreit werden wir gemeinsam im Seminar nachgehen. Dabei ist eine grundsätzliche Überlegung bzgl. der Rolle des Papsttums für die Kirchengeschichte von zentraler Bedeutung.

Da es sich um ein Einführungsseminar handelt, wird auch das benötigte wissenschaftliche Handwerkszeug der Kirchengeschichte eingeübt.

Studienleistungen:
-  Abgabe eines 2-seitigen Arbeitsblattes zur Zitation und Propädeutik
      (Ausschlussfrist)
- Übernahme eines Impulsreferates (5 Minuten pro Person)
-  erfolgreich bestandene Hausarbeit (30.000 - 40.000 Zeichen inklusive
       Leerzeichen) als Zugangsvoraussetzung zur Prüfungsanmeldung

Beginn: Montag, 15. Okt. 2018

 

 

4. Seminar (101004001) Kirche und Nationalsozialismus - Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte.

(M 2, LG 2, M Basis hist. Theol.)

(Prof. Dr. G. Muschiol durch Mag. Theol. A. Busch )

Mo 14-16 Uhr (Raum 2.019, SR 1), 2 SWS

Das Seminar bietet eine Einführung in das Studium der Neueren Kirchengeschichte.

Mit der Erstaufführung von ‚Der Stellvertreter‘ von Rolf Hochhuth im Jahr 1963 entwickelt sich eine große Diskussion über die Rolle des Papstes und der Katholischen Kirche in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, die bis heute andauert. Welche Rolle hat der Papst, welche haben die katholischen Bischöfe in Deutschland gespielt? Wie hat sich die katholische Kirche zum Antisemitismus positioniert? Welche Formen und Motivationen christlichen Widerstandes gab es? Dieses Seminar möchte sich dieser Fragen annehmen, anhand von Quellen bearbeiten und in den historischen Kontext einordnen.

Methodisch werden im Seminar die in der „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ (Modul 0) erworbenen Kenntnisse angewandt und vertieft; Fragestellungen und Methoden der Kirchengeschichte stehen dabei im Mittelpunkt (z.B. Literaturrecherche, Quellenanalyse). Bis zum Abschluss des Seminars sollen so alle notwendigen Arbeitsschritte zum Verfassen einer Hausarbeit eingeübt sein.

Neben der regelmäßigen Teilnahme sowie Vor- und Nachbearbeitung der Sitzungen wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Impulsreferates erwartet. Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme ist darüber hinaus das Abfassen einer Hausarbeit (30.000 - 40.000 Zeichen inklusive Leerzeichen). Die genauen Modalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.

Einführende Literatur:
Christoph Kösters/Mark Edward Ruff (Hg.), Die katholische Kirche im Dritten Reich. Eine Einführung, Freiburg 2011.

Karl-Joseph Hummel/Michael Kißener (Hg.), Die Katholiken und das Dritte Reich. Kontroversen und Debatten, Paderborn 22010.

Beginn: Montag, 15. Okt. 2018

5. Forschungskolloquium (101004008) Oberseminar: Neue Forschung in der MNKG

Blockveranstaltung

Termin: wird noch bekannt gegeben

Die Veranstaltung richtet sich an HabilitandInnen und DoktorandInnen sowie an ExamenskandidatInnen, die ihre Abschlussarbeit im Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte schreiben.

Interessenten melden sich bitte unter [Email protection active, please enable JavaScript.] an.

 

 

6. Seminar (101004005) „So sind wir schließlich alle Hexen“ – Hexenverfolgung

in der Frühen Neuzeit und die Rolle der Kirchen

(LM 1, M Aufbau 2 bibl./syst./prak.)

(Prof. Dr. G. Muschiol)

Mo 16-18 Uhr  (Raum 2.015, SR 3), 2 SWS

 

Die Forschung zum Thema „Hexenverfolgung“ ist kaum mehr zu überblicken. Daher soll im Seminar gemeinsam eine Übersicht zur Chronologie der Verfol­gungen sowie zu den Motiven und Mentalitäten der Frühen Neuzeit erarbeitet werden. Nicht zuletzt

wird die Frage nach dem Zusammenhang von Konfession und Hexenver­folgung zu stellen sein.

Die Arbeit im Seminar wird anhand edierter Quellen stattfinden. Berücksichtigt werden insbesondere auch Fragen einer didaktisch-methodischen Aufbe­reitung des Themas in den gegenwärtigen Lehrplänen.

Scheinerwerb: Intensive Mitarbeit in den Seminarsitzungen, Kurzreferate, Hausarbeit

Literatur zur Vorbereitung:

Wolfgang Behringer (Hg.), Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 2001.

Wolfgang Behringer (Hg.), Kulturelle Konsequenzen der „Kleinen Eiszeit“, Göttingen 2005.

Renate Jost/Marcel Nieden (Hg.), Hexenwahn. Eine theologische Selbstbesinnung, Stuttgart 2004.

Rita Voltmer/Walter Rummel, Hexen und Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit, Darmstadt 2008.

Rita Voltmer, Hexen. Wissen, was stimmt, Freiburg 2008 (TB zur Anschaffung empfohlen).

Beginn: Montag, 15. Okt. 2018

 

 

7. Seminar (UNIVERSITÄT KÖLN 101004007) Streit zwischen Papst und Kaiser - Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte.

(Prof. Dr. G. Muschiol durch J. Wenner M.A. )

 

Mi 17.45-19.15 Uhr,  2 SWS

Das Verhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Macht ist das ganze Mittelalter hindurch ambivalent und lässt sich am besten an den Personen des Papstes und der Könige/Kaiser untersuchen. Während bei den Merowingern das Papsttum eine untergeordnete Rolle spielt, sind die Päpste der Karolingerzeit die engsten Verbündeten der fränkischen

Könige und ihre Legitimationsgaranten. Dauerhaft problematisch wird das Verhältnis erst im sogenannten Investiturstreit, als im Handeln der Personen Papst Gregors VII. und Kaiser Heinrichs IV. die jeweiligen Machtansprüche deutlich hervortreten. Aber warum streitet man sich überhaupt? Was sind die Auslöser für diese Auseinandersetzungen? Wie verläuft der Investiturstreit und welche Lösung wird erreicht? Welche Auswirkungen hat dieser Streit auf folgende Jahrhunderte? 
Diesen Fragen rund um den Investiturstreit werden wir gemeinsam im Seminar nachgehen. Dabei ist eine grundsätzliche Überlegung bzgl. der Rolle des Papsttums für die Kirchengeschichte von zentraler Bedeutung.

Da es sich um ein Einführungsseminar handelt, wird auch das benötigte wissenschaftliche Handwerkszeug der Kirchengeschichte eingeübt.

Studienleistungen:

- Zweiseitiges Arbeitsblatt zur Zitation und Propädeutik (Ausschlussfrist)
- Impuls-Referate in Kleingruppen (nicht länger als 5 Minuten pro Person)
-  Vor- und Nachbereitung der Sitzungen durch Lektüre
-  Hausarbeiten sind möglich

Beginn: 17. Okt. 2018

Siehe Kölner Lehrveranstaltungsverzeichnis.

 

 

Sprechstunden:

Prof. Dr. G. Muschiol            Dienstag 10 Uhr in Raum 2.024

J. Wenner M.A.                     nach Vereinbarung in Raum 2.02, Am Hof 3-5

Mag.Theol. A. Busch            nach Vereinbarung in Raum 2.022

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