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Sommersemester 17

Ankündigungen für das Sommersemester 2017

 

 

 

1. Vorlesung (101000101) Kontinuität und Neubeginn - Zentrale Themen in der Geschichte des Christentums

 

(M 2, LG 2, M Basis hist. Theol.)

Dienstag, 10-12 Uhr, HS VII, 2 SWS

 

Im Rahmen des Einführungsmoduls in die Historische Theologie werden in der Vorlesung grundlegende Themen christlicher Geschichte im Mit­telalter und in der Neuzeit angesprochen. Die Spanne reicht von Metho­den und Grundlagen des Faches und Fragen der Missionsgeschichte Europas über die Rolle der Karolinger im 8. Jahrhundert und über Fragen der Reformation bis hin zu Problemen der Kirche im 19. Jahrhundert und in der Zeit des Nationalsozialismus. Gefragt wird immer auch nach Kon­tinuitäten christlicher Präsenz, nach Reformen und Neuanfängen und auch nach Brüchen in den christlichen Traditionen.

 

Literatur wird zu Beginn der Vorlesung zu jedem Einzelthema bekannt gegeben.

 

Beginn: Dienstag, 18. April 2017

 

 

 

 

 

 

 

2. Vorlesung (101000102) Struktur und Wandel – Kirche in histo­rischer Perspektive

(M 10, LA 2)

Dienstag, 12-13 Uhr , HS VIII , 1 SWS

 

Die Vorlesung wird sich insbesondere mit dem Verhältnis von Kirche und Herrschaft/Staat im Verlauf der Geschichte beschäftigen. Dazu gehören Fragen der Institutionalisierung der „Landeskirchen“ im Mittelalter, das Verhältnis von Papsttum und Herrschaft und die Auseinandersetzungen von Kirche und Staat in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert.

 

Literatur: Wird zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.

 

 

Beginn: Dienstag, 18. April 2017

 

 

 

3. Übung (101000103) Übung zur Vorlesung Struktur und Wandel – Kirche in historischer Perspektive

(LA 2)

(Prof. Dr. G. Muschiol durch Dipl.-Theol. A. Osten-Hoschek)

Dienstag, 9-10 Uhr, Seminarraum 2, 1 SWS

 

Beginn: Dienstag, 18. April 2017

 

 

 

4. Seminar (101000100) Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte – Reformation und Reformationen

(M 2, LG 2, M basis hist. theol.)

(Prof. Dr. G. Muschiol durch J. Wenner M.A.)

Dienstag, 14-16 Uhr, Raum 2.015/Seminarraum 3, 2 SWS

Im Jahr 2017 dreht sich kirchenhistorisch vieles um das Thema Reformation. Dreh- und Angelpunkt ist dabei Martin Luther als Reformator mit seiner 1517 der Öffentlichkeit kundgetanen neuen Idee von Reformation. Aber ist das historisch haltbar? Hat Martin Luther die Idee zur Reformation oder sind es nicht viel mehr Reformen, die er angestrebt hat? Und sind diese Ideen wirklich neu oder gab es nicht schon vorher ähnliche Reformbestrebungen innerhalb der katholischen Kirche? Das Seminar geht diesen Fragen nach, indem zunächst die Zeitspanne vor 1517 auf vergleichbare Reformgedanken hin untersucht wird. In einem zweiten Schritt wird die Biographie Luthers und die Chronologie des sogenannten Reformationsjahres eingehend betrachtet, um dann anschließend auch einen Blick zu werfen auf andere Reformatoren nach 1517.

Das Seminar ist eine Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte, in dem unter anderem der Umgang mit Quellen und das korrekte Zitieren von historischer Literatur eingeübt werden. Das Thema ist ein Grundlagenthema für die MNKG-Module und so wird es im Seminar auch um Prüfungsformen und Strategien für das Lernen der Kirchengeschichte gehen. 

Damit Sie wissen, was in diesem Seminar von Ihnen erwartet wird, liste ich Ihnen hier die Studienleistungen auf:

- Übernahme eines Impulsreferates (ca. 15 Minuten)

- Vorbereitung einer Quellenarbeit zu diesem Referat

- Abgabe eines 2-Seitigen Arbeitsblattes zum Umgang mit kirchenhisto­rischen Quellen

- erfolgreich bestandene Hausarbeit als Zugangsvoraussetzung zur Prüfungsanmeldung

Alle Formalia werden in der ersten Sitzung, am 25.04.2017 besprochen!

 

Beginn: Dienstag, 25. April 2017

 

 

 

 

5. Seminar (101000104) Kirchenräume im Wandel der Zeit – Von der Romanik bis in die Gegenwart

 

(LWP 2, M 15/M 23 (E)

(Prof. Dr. G. Muschiol durch Dr. T. Kanngießer)

Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

Einführungssitzung: Donnerstag, 27. April 2017, 16.00 Uhr c. t., Uni Bonn, Raum Seminarraum 1 (2.019), Blockveranstaltung

 

Im Rheinland finden sich bedeutende Kirchenbauten – angefangen von der Romanik bis in die Gegenwart. Sie sind außerordentliche Beispiele der Architekturgeschichte. Gleichzeitig geben sie ein beredtes Beispiel der Frömmigkeitsgeschichte von über eintausend Jahren und den Beziehungen von Politik und Kirche, Bischöfen und Landesherren, Laien und Klerikern sowie Stiftern und Heiligen.

In diesem Seminar werden wir an drei Exkursionsterminen beispielhaft die Entwicklung des Kirchenbaus von der Romanik bis in die Gegenwart erkunden. Dabei werden architektonische Formen und Konstruktionen besprochen und der historische Hintergrund der Kirchen beleuchtet. Ebenso soll das Thema der Umnutzung von Kirchen erörtert werden.

Die Studierenden bereiten Referate zu den Kirchen vor. Der Ablauf wird in Absprachen mit den Studierenden besprochen und zum Teil selbständig organisiert.

Die Exkursionen werden uns nach Köln und Bonn führen. Ein dritter Tag wird während des Seminars geplant.

 

Einführungssitzung: Donnerstag, 27. April 2017, 16.00 Uhr c.t., Uni Bonn, Raum Seminarraum 1 (2.019)

1. Exkursion: Samstag, 13. Mai 2017, 9.00 - 17.00 Uhr

2. Exkursion: Samstag, 24. Juni 2017, 9.00 - 17.00 Uhr

3. Exkursion: Samstag, 08. Juli 2017, 9.00 - 17.00 Uhr

 

Weitere Details werden in der ersten Sitzung besprochen.

 

Literatur:

Binding, Günther, Architektonische Formenlehre, Darmstadt 62012.

Hartmann-Virnich, Andreas, Was ist Romanik? Geschichte, Formen und Technik des romanischen Kirchenbaus, Darmstadt 2004.

 

 

 

 

6. Forschungskolloquium (101000170) Oberseminar: Luther und die Wartburg

Blockveranstaltung

Termin: 19.-21. Mai 2017, Eisenach

 

Die Veranstaltung richtet sich an HabilitandInnen und DoktorandInnen sowie an ExamenskandidatInnen, die ihre Abschlussarbeit im Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte schreiben.

 

7. Seminar (101000106) (UNIVERSITÄT KÖLN) Der Orden der Dominikaner. Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte

 

(Prof. Dr. G. Muschiol durch Dipl.-Theol. A. Osten-Hoschek)

Montag, 10-11.30 Uhr, Raum: S 25

 

Der Orden der Dominikaner geht auf die Gründung des heiligen Dominikus zurück. Im Jahre 1207 errichtete er in Prouilhe in Südfrankreich eine Gemeinschaft für Frauen. 1215 folgte dann in Toulouse die Gründung des männlichen Zweigs, der am 22. Dezember 1216 von Papst Honorius III. bestätigt wurde. Im Mittelpunkt dieses Seminars wird die Frage u.a. nach der Struktur und der Spiritualität des Dominikanerordens stehen. Diese Frage soll anhand ausgewählter Quellen bearbeitet und beantwortet werden. Im Rahmen dieses Einführungsseminars wird so der Umgang mit mittelalterlichen Quellen und historischer Forschungsliteratur eingeübt.

Neben der regelmäßigen Teilnahme wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Referates/Sitzungsprotokolls erwartet. Ebenso kann eine Hausarbeit abgefasst werden. Die genauen Modalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.

 

Literatur zur Einführung:

-       Frank, Isnard W.: Die Dominikanerinnen als Zweiter Orden der Dominikaner, in: Klueting, Edeltraud (Hrsg.). Fromme Frauen - unbequeme Frauen? Weibliches Religiosentum im Mittelalter, Hildesheim 2006, 105-126.

 

-       Hinnebusch, William A., Kleine Geschichte des Dominikaner­ordens  (Dominikanische Quellen und Zeugnisse; 4) Leipzig 2004.

 

-       Melville, Gert, Die Welt der mittelalterlichen Klöster. Geschichte und Lebensformen, München 2012, insb. 159-180, 201-217.

 

Beginn: Montag, 24. April 2017

 

Siehe Kölner Lehrveranstaltungsverzeichnis.

 

 

 

 

 

8. Seminar (101000105) (UNIVERSITÄT KÖLN) Juden und Christen im Rheinland vom Mittelalter bis zur Gegenwart

(Prof. Dr. G. Muschiol )

Dienstag, 16-17.30 Uhr, Hörsaal F (105 Hörsaalgebäude)

 

Juden und Christen haben seit der Spätantike im Rheinland gemeinsam oder auch nebeneinander gelebt. Es gab Zeiten der friedlichen Koexistenz und es gab Zeiten grausamer Verfolgungen der Juden durch die Christen. Die Vernichtung jüdischer Gemeinden, die millionenfache Ermordung Menschen jüdischen Glaubens in der Zeit des Nationalsozialismus steht aber nicht am Ende jüdischer Geschichte im Rheinland. Im Seminar wird es um die historische Annäherung an die gemeinsame Geschichte von Juden und Christen im Rheinland gehen, nicht zuletzt auch unter der Perspektive, die das 2. Vatikanische Konzil mit der Erklärung „Nostra aetate“ eröffnet hat.

 

Erwartet werden eine regelmäßige Teilnahme am Seminar, die Übernahme eines Referats sowie die Anfertigung einer Hausarbeit. Ohne Referat und Hausarbeit ist keine Teilnahme am Seminar möglich.

 

 

Grundlegende Literatur:

 

- Friedrich Battenberg, Das europäische Zeitalter der Juden, Darmstadt 1990.

 

- Boschki, Reinhold/Gerhards, Albert (Hg.), Erinnerungskultur in der pluralen Gesellschaft. Neue Perspektiven für den christlich-jüdischen Dialog, Paderborn 2010.

 

- Monika Grübel/Georg Mölich (Hg.), Jüdisches Leben im Rheinland. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Köln 2005.

 

- Pracht-Jörns, Elfi (Bearb.), Jüdische Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Köln 2011.

 

- Schieffer, Rudolf, Die ältesten Judengemeinden in Deutschland, Paderborn 2015.

 

- Schoeps, Julius H./Wallenborn, Hiltrud (Hg.), Juden in Europa. Ihre Geschichte in Quellen. Bd. 1: Von den Anfängen bis zum späten Mittelalter, Darmstadt 2001.

- Toch, Michael, Die Juden im mittelalterlichen Reich (=Enzyklopädie deutscher Geschichte 44) München 2003.

 

Weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

 

Beginn: 25. April 2017

 

Siehe Kölner Lehrveranstaltungsverzeichnis.

 

 

 

 

Sprechstunden:

Prof. Dr. G. Muschiol                      Mittwoch 10 Uhr

J. Wenner M.A.                                            Mittwoch 11 Uhr und nach Vereinbarung, Raum 2.022

Dipl.-Theol. A. Osten-Hoschek     Dienstag 11 Uhr, Raum 2.02, Am Hof 3-5 und nach Vereinbarung

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