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Sommersemester 2014

Vorlesung

Kontinuität und Neubeginn - Zentrale Themen in der Geschichte des Christentums

(M 2, LG 2, BA Minor Basis hist. Theol.)


Zeit:          Dienstag, 10-12 Uhr

Ort:           HS XIV

Beginn:    8.April

 

Inhalt:

Im Rahmen des Einführungsmoduls in die Historische Theologie werden in der Vorlesung grundlegende Themen christlicher Geschichte im Mittelalter und in der Neuzeit angesprochen. Die Spanne reicht von Methoden und Grundlagen des Faches und Fragen der Missionsgeschichte Europas über die Rolle der Karolinger im 8. Jahrhundert und über Fragen der Reformation bis hin zu Problemen der Kirche im 19. Jahrhundert und in der Zeit des Nationalsozialismus. Gefragt wird immer auch nach Kontinuitäten christlicher Präsenz, nach Reformen und Neuanfängen und auch nach Brüchen in den christlichen Traditionen.

 

Literatur wird zu Beginn der Vorlesung zu jedem Einzelthema bekannt gegeben.

 

 

Vorlesung

„Moderne und Milieu“ - Geschichte der Kirche im 20. Jahrhundert

(M 17, LA2, BA Minor A 1hist. A 2 and.)

 

Zeit:          Mittwoch, 10-12 Uhr

Ort:           HS VII

Beginn:    9. April


Inhalt:

Die Entwicklung der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert, sowohl für Deutschland als auch für die Weltkirche, zeigt bemerkenswerte Transformationsprozesse, deren historische Kontexte und Bedeutungen im Mittelpunkt der Vorlesung stehen werden. Themen werden u. a. sein die Entwicklung des katholischen „Milieus“, die Rolle der Liturgischen Bewegung, der politische Katholizismus, Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus, Kirche in der jungen Bundesrepublik, Vatikanum II und Würzburger Synode.

Zu den Themen der Vorlesung werden regelmäßig Quellentexte zusammen-gestellt, deren zeitnahe Lektüre Voraussetzung für das Verständnis der Vorlesung ist. Prüfungsrelevante Pflichtlektüre wird zu jedem Einzelthema zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Eine Auswahl an einführender Literatur:

ALBERIGO, Guiseppe, Die Fenster öffnen. Das Abenteuer des Zweiten Vatikanischen Konzils, Zürich 22007 und weitere Auflagen.

DAMBERG, Wilhelm, Moderne und Milieu (1802-1998) (Geschichte des Bistums Münster 5), Münster 1998.

HÜRTEN, Heinz, Deutsche Katholiken 1918-1945, Paderborn 1992.

HUMMEL, Karl-Joseph (Hg.), Zeitgeschichtliche Katholizismusforschung. Tatsachen, Deutungen, Fragen. Eine Zwischenbilanz (VKfZg B 100) Paderborn 2004.

KÖSTERS, Christoph/RUFF, Mark Edward (Hg.), Die katholische Kirche im Dritten Reich. Eine Einführung, Freiburg 2011.

PESCH, Otto Hermann, Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965). Vorgeschichte, Verlauf, Ergebnisse, Nachgeschichte, Würzburg 21994 und weitere Auflagen.

 

 

Seminar

Einführung in das Studium der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte. Kirche in Bewegung (19.-20. Jahrhundert) (Prof. Dr. Gisela Muschiol durch Dipl.-Theol. R. Illemann)

(M 2, LG2, BA Minor Basis hist. Theol.)

 

Zeit:        Dienstag 16 -18 Uhr

Ort:         Raum 2.015

Beginn:  8. April

 

Inhalt:

Die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils waren in der Geschichte der Kirche wichtige Meilensteine. Dabei waren weniger die Konzilsteilnehmer selbst kreativ, sondern sie griffen auf, was im kirchlichen Leben bereits gewachsen war: In Deutschland hatten nicht nur seit Mitte des 19. Jahrhunderts Laien den Weltgestaltungsauftrag der Kirche in (demokratisch-politisches Engagement umgesetzt. Seit der Jahrhundertwende waren außerdem in katholischer Frauenbewegung, katholischer Jugendbewegung sowie in der Liturgischen Bewegung Ideen entwickelt und veränderte Praxis erprobt worden.

Indem thematisch diesen kirchlichen Bewegungen nachgegangen wird, bietet das Seminar methodisch eine Einführung in die Erforschung der Kirchengeschichte der Neuzeit und übt den Umgang mit historiographischen Quellen.

 

Anforderungen: Für alle Teilnehmenden obligatorisch ist die regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines inhaltlichen Kurzbeitrags (ca. 10-15 Minuten) oder Sitzungsprotokolls (ca. zwei Seiten). Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme ist darüber hinaus das Abfassen einer Hausarbeit.

 

 

 

 KÖLN

 

Seminar

Konflikt und Dialog Jüdisch-Christliche Beziehungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart

(Prof. Dr. G. Muschiol durch Dr. R. Heyder)

 

Blockveranstaltung, 2 SWS

Termine:

10.04.2014, 17.45-19.15 Uhr        Vorbesprechung

10.05.2014,   9.00-16.00 Uhr        Seminarsitzung

24.05.2014,   9.00-16.00 Uhr        Seminarsitzung

28.06.2014,   9.00-16.00 Uhr        Seminarsitzung

 

Inhalt:

Papst Franziskus hat für Mai 2014 einen Besuch im Heiligen Land angekündigt. Eine solche Reise steht immer in besonderer Weise unter dem Vorzeichen der Geschichte jüdisch-christlicher Beziehungen: seit seinen Anfängen war das Christentum herausgefordert, seine Beziehungen zum Judentum zu bestimmen. Über weite Strecken der Geschichte waren sie geprägt von Polemik, Ausgrenzung und Verfolgung. Andererseits gab es immer Phasen der friedlichen Koexistenz, der Kooperation und des Dialogs. An ausgewählten Themen werden im Seminar die jüdisch-christlichen Beziehungen insbesondere im 12. das 20. Jahrhundert bilden.

 

Der erste Sitzungstermin am 10.4.2014 dient einer ersten Information und einer Absprache der Referatsthemen.

 

Literatur:

ANGENENDT, Arnold, Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert, Münster 2007; 2009, 486-578.

RENDTORFF, Rolf/Henrix, Hans Hermann (Hg.), Die Kirchen und das Judentum, Bd. 1: Dokumente von 1945-1985, Paderborn 32001.

HENRIX, Hans Hermann/Kraus, Wolfgang (Hg.), Die Kirchen und das Judentum, Bd. 2: Dokumente von 1986-2000, Paderborn 2001.

 

Weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.

 

 

Forschungskolloquium

Oberseminar: Offertorium – Neue Fragen zur Geschichte der Liturgie


Blockveranstaltung, 2 SWS

Termine:

04.-06. Juli 2014, Ort wird noch bekannt gegeben

25. Juni 2014, 14-18 Uhr, Raum 2.023,

 

Die Veranstaltung richtet sich an HabilitandInnen und DoktorandInnen sowie an ExamenskandidatInnen, die ihre Abschlussarbeit im Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte schreiben.

Interessenten melden sich bitte unter [Email protection active, please enable JavaScript.] an.

 

 

Seminar

Räume für die heutige Liturgie – Probleme und Perspektiven der Sakraltopograhie in alten und neuen Kirchen (M23 E)

(Prof. Dr. G. Muschiol/Prof. Dr. A. Gerhards durch Dipl.-Theol. R. Illemann.)

 

Zeit:          Montag, 12-13 Uhr

Ort:           Raum 2.015, 1 SWS

Beginn:    7. April

 

Das Seminar erstreckt sich über zwei Semester. Im SoSe setzen die Studierenden die Projekte fort, die sie im vergangenen WiSe begonnen haben. Termine nach Vereinbarung.

Detaillierte Angaben siehe Seminar für Liturgiewissenschaft!

 

 

Übung

Romanische Kirchen in Köln und ihre kirchenhistorische Bedeutung

(LWP 2), Blockveranstaltung, 2 SWS

(Prof. Dr. G. Muschiol durch V. Huppertz M.A.)

 

Termin:

Mi, 09.04.2014,        16-18 Uhr      Einführung in Bonn, Raum 2.012

Sa, 26.04.2014,       10-15 Uhr      Exkursion nach Köln

Sa, 10.05.2014,       10-15 Uhr      Exkursion nach Köln

Sa, 28.06.2014        10-15 Uhr      Exkursion nach Köln

Sa. 05.07.2014,       10-15 Uhr      Exkursion nach Köln

Mi, 09.07.2014,        16-18 Uhr      Abschlusssitzung in Bonn, Raum 2.012

 

Inhalt:

Die Übung soll Grundlagen zur Geschichte und Bedeutung der romanischen Kirchen in Köln vermitteln. Zahlreiche Umbauten und Erweiterungen der einzelnen Kirchen legen nahe, Romanik in Köln nicht als festgelegten Stil, sondern als variantenreichen Prozess in einer der größten nordalpinen Städte im Hochmittelalter zu betrachten. Nach einer Einführung zur romanischen Baukunst im Rheinland und Köln sollen die Zusammenhänge zwischen Kunst und Liturgie durch exemplarische Schwerpunktthemen erarbeitet werden. Dazu gehören u.a.: wichtige (Kölner) Persönlichkeiten wie die Erzbischöfe Brun und Anno II., die Kaiserin Theophanu, Hausmeier Pippin und seine Gemahlin Plektrudis, die Rolle der (Damen)Stifte für Köln, sowie die für Köln typische Verquickung von Bürgertum und kirchlich/weltlicher Obrigkeit.

Darüber hinaus soll ein Einblick in die Entwicklung der Bauwerke bis heute gegeben werden, der insbesondere die Folgen von Kriegszerstörung und Wiederaufbau einzelner Kirchen beleuchten wird.

Die Übung findet bis auf eine Einführungs- und eine Abschlusssitzung an vier Terminen vor Ort in Köln statt. Themen für Kurzreferate werden in der ersten Sitzung vergeben.

 

Literatur zur Einführung:

Binding, Günther, KAHLE, Barbara, 2000 Jahre Baukunst in Köln, Köln 1997

Ders., Architektonische Formenlehre, Darmstadt 2009.

Hartmann-Virnich, Andreas, Was ist Romanik? Geschichte, Formen und Technik des romanischen Kirchenbaus, Darmstadt 2004.

Kaiser, Jürgen, Die großen romanischen Kirchen in Köln, Köln 2013.

Ders., Romanik im Rheinland, Köln 2008.

 

 

 

Sprechstunden:

Prof. Dr. G. Muschiol                      Dienstag 14.30 – 15.30 Uhr, Raum 2.024

J. Wenner M.A.                                nach Vereinbarung, Raum 2.022

Dipl.-Theol. R. Illemann.              Mittwoch 10 Uhr Raum 2011 u. nach Vereinb.

Dipl.-Theol. T. Kanngießer          Dienstag, 15 Uhr, Raum 2.02, Am Hof 3-5

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