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Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Seminar (101000126): „Aufgerufen zur Freiheit – in Schuld verstrickt. Grundfragen einer theologisch-ethischen Anthropologie“ (M 6; zugleich: Ergänzungsqualifikation Moralpsychologie), 2 SWS

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister

Ort und Zeit

Mi, 8:30-10 h. s.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 6

Beginn: 26.04.2017

Kommentar

Die Erfahrungen von Freiheit und Verantwortung, Entscheidung und Versprechen zählen ebenso zu den menschlichen Grunderfahrungen wie die Erfahrungen von Unfreiheit und Ohnmacht, Schuld und Versagen. Für die theologische Ethik ist die Freiheit des Menschen im Horizont des christlichen Gottesglaubens eine zentrale Kategorie, ohne die man weder angemessen vom Menschen als praktischem Subjekt noch von der Offenbarung der unbedingten Liebe Gottes, seiner Gerechtigkeit und Barmherzigkeit sprechen kann.

Im Aufbauseminar werden ausgewählte Themenfelder einer theologisch-ethischen Anthropologie erarbeitet und diskutiert.

Literatur

Die Textgrundlage wird im Seminar bekannt gegeben. Zur ersten Einführung und Vertiefung empfehlen sich:

Ludger Honnefelder, Was soll ich tun, wer will ich sein? Vernunft und Verantwortung, Gewissen und Schuld, Berlin 2007.

Elmar Kos, Identität und Autonomie. Zur subjektphilosophischen Grundlegung der Identitätstheorie, in: Gerhard Droesser, Ralf Lutz, Jochen Sautermeister (Hrsg.), Konkrete Identität. Vergewisserungen des individuelle Selbst, Frankfurt a.M. u.a. 2008, 101-125.

Henning Luther, Religion und Alltag. Bausteine zu einer Praktischen Theologie des Subjekts, Stuttgart 1992.

Dietmar Mieth, Die Welterfahrung des einzelnen Christen, in: Anselm Hertz u.a. (Hrsg.), Handbuch der Christlichen Ethik Bd.1, Freiburg i.Br. 1978, 217-227.

Eberhard Schockenhoff, Theologie der Freiheit, Freiburg 2007.

Eberhard Schockenhoff, Erlöste Freiheit. Worauf es im Christentum ankommt, Freiburg i.Br. 2012.


Seminar (101000127): M – Beziehungs-, Persönlichkeits-, Sexualethik (M 20), 2 SWS

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister

Ort und Zeit

Mo, 14-16 h.c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 3

Beginn: 24.04.2017 

Kommentar

In menschlichen Beziehungen können positive und wertvolle Erfahrungen von Erfüllung, Sinn, Geborgenheit, Vertrauen, Intimität, Freude und Lust gemacht werden, aber auch destruktive Erfahrungen von Verletzung, Kränkung, Schmerz und Ohnmacht. Menschliche Beziehungen sind somit ein ausgezeichneter Ort menschlichen Glückens oder auch Scheiterns. Diese theologisch-ethische Einsicht lehramtlich anzuerkennen und nach verantwortbaren Wegen menschlichen Gelingens in Partnerschaft, Ehe und Familie, aber auch als Alleinstehende im Horizont des christlichen Glaubens zu suchen, ist nicht zuletzt auch ein zentrales Anliegen des Nachsynodalen Schreibens „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus.

Vor diesem Hintergrund sollen im Vertiefungsseminar ausgewählte Themenfelder der Beziehungs-, Persönlichkeits- und Sexualethik erarbeitet und diskutiert werden. Neben den moraltheologischen Grundlagen werden auch aktuelle Fragestellungen vor dem Hintergrund theologisch-ethischer und humanwissenschaftlicher Einsichten behandelt.

Literatur

Die Textgrundlage wird im Seminar bekannt gegeben. Zur ersten Einführung und Vertiefung empfehlen sich:

Konrad Hilpert, Ehe, Partnerschaft, Sexualität. Von der Sexualmoral zur Beziehungsethik, Darmstadt 2015.

Konrad Hilpert (Hrsg.), Zukunftshorizonte katholischer Sexualethik, Freiburg i.Br. 2011.


Kolloquium (101000128): Theologisch-ethische Zulassungs- und Abschlussarbeiten (offen für alle Studiengänge), 1 SWS

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister

Ort und Zeit

Di, 12-13 Uhr c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 5 (R 2.005)

Beginn: 25.04.2017 (!) 

Kommentar

Das Kolloquium soll dazu dienen, Studierenden bei der Erstellung von Zulassungs-, Abschluss- und Qualifikationsarbeiten zu unterstützen, indem methodische und inhaltliche Fragen besprochen und diskutiert werden. Auf diese Weise können Studierende miteinander und voneinander lernen, theologisch-ethisch vertieft an einer Themenstellung zu arbeiten. Teilnehmen können alle, die eine theologische Qualifikationsarbeit verfassen oder Interesse daran haben.

Literatur

Literatur wird nach Absprache mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter Berücksichtigung der bearbeiteten Themenstellungen bekannt gegeben.


Oberseminar (101000129): „Aktuelle Themen und Forschungsprojekte der theologischen Ethik“, 2 SWS

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister

Ort und Zeit

Die Veranstaltung findet als Blockveranstaltung statt. Näheres wird noch bekanntgegeben.

Kommentar

Im Oberseminar wird ein ausgewähltes Themenfeld der theologischen Ethik erarbeitet und diskutiert sowie laufende Forschungsprojekte (Dissertationsprojekte, Habilitationsprojekte, Magisterarbeiten) besprochen.

Eine Teilnahme ist nach Rücksprache mit J. Sautermeister möglich.


Vorlesung/Seminar (101000134): Zentrale Themen der theologischen Ethik, 2 SWS

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister

Ort und Zeit

Di, 17.45-19.15 Uhr s.t.

Raum: Hauptgebäude Universität Köln, Albertus-Magnus-Platz, Hörsaal XXI

Beginn: 25.04.2017 (!)

Kommentar

In der Vorlesung werden ausgewählte Themen der sogenannten Speziellen Moraltheologie behandelt, die auch als Angewandte Ethik bezeichnet wird. Ein Schwerpunkt wird auf dem Bereich der Lebensethik und der biomedizinischen Ethik liegen; aber auch Themen der Beziehungs-, Persönlichkeits- und Sexualethik werden behandelt.

Literatur

Die Textgrundlage wird während der Vorlesung bekannt gegeben. Zur ersten Einführung und Vertiefung empfehlen sich:

Josef Römelt, Christliche Ethik in moderner Gesellschaft. Bd. 2: Verantwortungsbereiche, Freiburg 2009.

Eberhard Schockenhoff, Ethik des Lebens. Grundlagen und neue Herausforderungen. 2, aktualisierte Auflage, Freiburg 2013.


Seminar (101000130): M – Einführung in die Moraltheologie (B.A. System. Theol.  / LG 3 GymGe) 2 SWS

Dr. Benedikt Schmidt

Ort und Zeit

Di, 8-10 h.c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 3

2 SWS

Beginn: 18.04.2017

Kommentar

Das Seminar gibt eine Einführung in die Moraltheologie. Neben der Vermittlung des ethischen Basisinstrumentariums bilden Themen wie Menschenwürde, Gewissen, Tugenden, Freiheit, Pflicht, Glück oder Selbstverwirklichung einen Schwerpunkt. Zudem wird geklärt, in welchem Bezug die Moraltheologie zu den anderen theologischen Disziplinen und zur philosophischen Ethik steht. Die Kenntnis ethischer Konzeptionen vermittelt eine Grundlage, die zur Positionierung in gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten befähigt. Ein Anliegen des Seminars besteht darin, die Bedeutung der Moraltheologie sowohl innerhalb des kirchlich-theologischen Kontextes als auch außerhalb zu erörtern, gleichzeitig aber auch in einer kritischen Selbstreflexion die eigenen Grenzen in den Blick zu nehmen. Im Seminar wird die Kompetenz vermittelt, ethische Probleme analysieren und sich auf Basis der erarbeiteten Modelle und Argumentationen ein eigenständiges kritisches Urteil bilden zu können.


Übung (101000131): Ethische Themen im interreligiösen Dialog (M 15 / M 23 / LWP 3 GymGe) 2 SWS

Dr. Benedikt Schmidt

Ort und Zeit

Di, 14-16 h.c.t.

Raum: Hauptgebäude – KTF, Seminarraum 1

2 SWS

Beginn: 18.04.2017

Kommentar

In der Übung werden die verschiedenen Ansätze und das unterschiedliche Verständnis von Ethik in den (Welt-) Religionen erarbeitet. Dazu werden einerseits konkrete moralische Überzeugungen - wie z.B. Fragen zum Lebensende, zum Umgang mit Andersgläubigen, zur Beziehungsgestaltung - in den Blick genommen. Andererseits geht es darum, grundsätzlich zu klären, welche Art von Ethik die jeweilige Religion mit ihrem Selbstverständnis verbindet. Einen thematischen Schwerpunkt bildet dabei die Beschäftigung mit dem Islam. Neben der Klärung der Ethik in den Religionen wird die Frage mitverhandelt, wie in einer weltanschaulich pluralen Gesellschaft ein friedliches Miteinander möglich ist und welche Anforderungen dies an die Religionsgemeinschaften

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