Sie sind hier: Startseite Einrichtungen Moraltheologisches Seminar Lehrveranstaltungen und Studieninformationen Lehrveranstaltungen WS 18/19

Lehrveranstaltungen WS 18/19

Seminar (01005001): Einführung in die theologische Ethik

(M3), 2 SWS

Dr. Claudius Bachmann, Dr. Benedikt Schmidt (durchführend)

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (verantwortlich)

Ort und Zeit

Di, 8-10 Uhr c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 3

Beginn: 16.10.2018

Kommentar

Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die Grundlagen der Moraltheologie und der Christlichen Sozialethik. Neben der Vermittlung des ethischen Basisinstrumentariums bilden Themen wie Menschenwürde und Personalität, Gewissen und Solidarität, Freiheit und Verantwortung, Pflicht und Gemeinwohl, Selbstverwirklichung und Nachhaltigkeit einen Schwerpunkt. Zudem wird geklärt, in welchem Bezug Moraltheologie und Christliche Sozialethik zu den anderen theologischen Disziplinen und zur philosophischen Ethik stehen. Die Kenntnis ethischer Konzeptionen vermittelt eine Grundlage, die zur Positionierung in gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten befähigt. Ein Anliegen des Seminars besteht darin, die Bedeutung der Moraltheologie und Christlichen Sozialethik sowohl innerhalb des kirchlich-theologischen Kontextes als auch außerhalb zu erörtern, gleichzeitig aber auch in einer kritischen Selbstreflexion die eigenen Grenzen in den Blick zu nehmen. Im Seminar wird die Kompetenz vermittelt, ethische Probleme analysieren und sich auf Basis der erarbeiteten Modelle und Argumentationen ein eigenständiges kritisches Urteil bilden zu können.   

 

Kolloquium (101005004): Die Frage des gelingenden Lebens als guter Umgang mit sich selbst

(M9), 1 SWS

Dr. Benedikt Schmidt (durchführend)

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (verantwortlich)

Ort und Zeit:

Di, 15-16 Uhr c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 4

Beginn: 09.10.2018

Kommentar

Das Modul 9 betrachtet vornehmlich in historischer Perspektive verschiedene christliche Lebensmodelle  als unterschiedliche Entwürfe gelebter christlicher Identität durch die Zeit hindurch. Hieran schließt das Kolloquium mit den ethischen Fragen nach den Bedingungen gelingender Identität und nach möglichen Kriterien für einen guten Lebensentwurf an. Es geht an erster Stelle um die Thematisierung der Verschärfung der Frage nach dem gelingenden Leben in der Moderne als individualisierte Fragestellung und um eine Skizzierung von Antwortoptionen unter besonderer Berücksichtigung eines christlichen Kontextes. Gegenwärtig mögliche „Wege christlichen Denkens und Lebens“ werden so von einer normativen Frageperspektive aus betrachtet. Zentrales inhaltliches Moment ist dabei der Begriff der „Individualität“, der sich durch die drei Abschnitte des Kolloquiums zieht.

 

Kolloquium (101005006): Freiheit verantworten. Das moralische Subjekt im Spiegel gegenwärtiger Moraltheologie.

(M20), 2 SWS

Dr. Benedikt Schmidt (durchführend)

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (verantwortlich)

Ort und Zeit:

Mo, 18-20 Uhr c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 4

Beginn: 15.10.2018

Kommentar

Das Zweite Vatikanum hat der Theologie den Auftrag mitgegeben, die Freiheit des Menschen und seine Verantwortung in der Gesellschaft in den Mittelpunkt wissenschaftlichen Nachdenkens zu stellen. Die vielgestaltigen Dynamiken und kontroversen Debatten der Theologischen Ethik in der Folgezeit des Konzils sind Spiegel dieses Auftrags. 

Das Kolloquium gruppiert sich um eine Vortragsreihe, in der fünf  theologische Ethiker, die diese Entwicklungen miterlebt und in wichtigen Beiträgen aktiv mitgestaltet haben, anhand von ausgewählten Themenfeldern die Diskussionslinien nachzeichnen. Narrativ-biografische und systematisch-problemorientierte Elemente werden miteinander verknüpft. Auf diese Weise soll konkret ersichtlich werden, wie ein Nachdenken über das Selbstverständnis von Theologie und Kirche in der Gesellschaft immer auch eine Frage des eigenen Lebenswegs ist.

Im Kolloquium werden die Vorträge im geschichtlichen Zusammenhang erläutert und diskutiert. Darüber hinaus werden Bezüge zu aktuellen ethischen Fragen und Debatten hergestellt.

 

Seminar (101005008): Familie, Familienleben und Privatheit

(M15, M23), 2 SWS

Dr. Katharina Ebner (durchführend)

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (verantwortlich)

Ort und Zeit:

Di, 14-16 Uhr c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 3

Beginn: 16.10.2018

Kommentar

"Das Private ist politisch." Was als Parole im Kontext des Jahres 1968 Berühmtheit erlangt hat und sich auf individuelle Lebensführung und ihre Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft bezog, ist auch heute weder eine banale noch eine unumstrittenene Zuordnung - sie lässt sich beispielsweise an den Kontroversen um familiale Lebensformen deutlich machen.

Was unter Familie verstanden werden kann, wie Familienleben heute aussieht und welche Wertvorstellungen und Ideale dabei leitend sind, wird ein Schwerpunkt des Seminars sein. Ein zweiter Schwerpunkt wird diese Frage unter den beiden Begriffen Öffentlichkeit und Privatheit reflektieren und verorten. Ist das, was in der Familie passiert, privat? Wie ist diese Privatheit bestimmt? Unter welchen Bedingungen erlangen Fragen des Familienlebens öffentlich Relevanz? Und was folgt daraus?

Diese Veranstaltung kann für die Theologisch-ethische Ergänzungsqualifikation „Zertifikat Moralpsychologie“ angerechnet werden.


Seminar (101005002): Grundlagen der Moraltheologie und christlichen Sozialethik

(LG 3, M Basis Syst)

Dr. Claudius Bachmann, Dr. Benedikt Schmidt (durchführend)

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (verantwortlich)

Ort und Zeit:

Di, 10-12 Uhr c.t.

Raum: Hauptgebäude KTF, Seminarraum 3

Beginn: 16.10.2018

Kommentar

Was sind die Grundthemen und zentralen Fragestellungen der Theologischen Ethik? Welche Bedeutung hat der christliche Glaube für moralisches Urteilen und Handeln sowie für das Zusammenleben von Menschen? Welches sind zentrale Prinzipien und Grundbegriffe, mit denen die Fragen nach dem guten Leben und nach Kriterien und Verwirklichungschancen sozialer Gerechtigkeit ethisch erfasst und reflektiert werden? Das Seminar gibt eine Einführung in die Grundlagen der Theologischen Ethik und einen Überblick über zentrale Fragestellungen und das Selbstverständnis des Faches. Es werden die Voraussetzungen für die vertiefte Beschäftigung mit den moraltheologischen und sozialethischen Fragen geschaffen, die in den späteren Modulen behandelt werden.

Blockseminar (101005003): Oberseminar. Aktuelle Forschungsprojekte der theologischen Ethik

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister

Ort und Zeit

werden gesondert bekannt gegeben 

Kommentar

Im Oberseminar beschäftigen wir uns mit einem zentralen Thema aus dem Bereich der Allgemeinen oder der Speziellen Moraltheologie (das genaue Thema wird noch festgelegt). Das Oberseminar dient der Vertiefung moraltheologischer Fragestellungen, die über das Magisterstudium hinausgehen. Zielgruppe sind Doktoranden und Habilitanden sowie Studierende mit einer Schwerpunktbildung in theologischer Ethik.

 

Seminar (101005009): Empathie-Lernen im Religionsunterricht

2 SWS

Viktoria Lenz (durchführend)

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (verantwortlich)

Ort und Zeit:

Universität Köln

Kommentar

Empathie ist wichtig für gelingende Kommunikation und moralisches Urteilen und Handeln. Im Seminar soll das Phänomen Empathie in seinen Facetten beleuchtet werden.

Dazu werden psychologische, soziologische und theologische Zugänge behandelt. Aus moralpsychologischer Perspektive soll die Entwicklung von Empathie als emotionale Kompetenz erörtert werden, um dann die Fördermöglichkeiten kennenzulernen und zu diskutieren.

Diese Veranstaltung kann für die Theologisch-ethische Ergänzungsqualifikation „Zertifikat Moralpsychologie“ angerechnet werden.

Artikelaktionen