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„Schüler als Theologinnen und Theologen von morgen“ – Facharbeitspreis Religion 2017

 

Die Theologischen Fakultäten der Universität Bonn schreiben zum dreizehnten Mal den „Facharbeitspreis Religion“ für Oberstufenschülerinnen und -schüler aus.

Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 bzw. Jahrgangsstufe 12 aus der Region Köln, Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, die ihre Facharbeit im Fach „Evangelische Religion“ oder „Katholische Religion“ schreiben.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ev-theol.uni-bonn.de/fakultaet/religionspaedagogik/facharbeiten

 

 

 Neuerscheinung 2016

ÖSP10

 

Ursula Roth, Jörg Seip (Hg.)

Schriftinszenierungen

Bibelhermeneutische und texttheoretische Zugänge zur Predigt (ÖSP 10)

Festgabe für Gerhard Ulrich und Erich Garhammer zum 65. Geburtstag

München 2016 (Don Bosco Verlag)

kart., 423 S., € 24,95

ISBN 978-3-7698-2301-1

 

"Das wichtigste Skript derer, die predigen, ist die Bibel. Predigt ist Textpredigt. Das
haben Generationen so gelernt und steht außer Frage. Wie sich aber das Verhältnis
von Predigt und Text genauer verstehen und selber als eine Inszenierung begreifen
lässt, ist weniger geklärt denn je. Predigerinnen und Prediger kann das verunsichern.
Schließlich ist gerade die Frage nach dem Geltungsanspruch biblischer Texte, der
nicht zuletzt im Durchgang durch die historisch-kritischen Rekonstruktionsmechanismen und textstrategischen Dekonstruktionen immer wieder undeutlich zu werden scheint, eine der zentralen Grundfragen der Homiletik. Andererseits ist auch dieser Geltungsanspruch eine Konstruktion und wird eben da angemessen eingelöst, wo das Tradieren – sprich: Predigen – in Inszenierungen übergeht, sich verflüssigt und re- und dekonstruktiv das Geltende neu erfindet. [...]

Als heuristischer Suchbegriff steht der Begriff der Inszenierung im Zentrum. Der aus dem Kontext des Theaters stammende Inszenierungsbegriff erweist sich insofern als aufschlussreich, als er produktionsästhetische Aspekte der sprachlichen Textgestalt(ung) und rezeptionsästhetische Aspekte der Wahrnehmung eines Textes gleichermaßen umfasst. Wie ein Prisma vermag der Begriff der Inszenierung die verschiedenen intertextuellen Bezüge kanonischer Texte voneinander abzuheben und zueinander ins Verhältnis zu setzen. Inszenierungsmuster lassen sich dadurch an unterschiedlichen Ebenen der Textproduktion und -rezeption rekonstruieren: an den (heiligen) Schriften selbst, an den Verfahren des Lesens und Auslegens, sowie an deren verschiedenen hoch- wie popularkulturellen Tradierungen und Fortschreibungen. Vor diesem Hintergrund lässt sich das Verhältnis zwischen der Predigt und den als mehrstimmig und mehrdeutig, als offen und polyvalent zu verstehenden Schrifttexten neu beleuchten. Dazu will der vorliegende Band einen Beitrag leisten."

 

Rückblick auf den Facharbeitspreis 2015



Neuer Erfolg unserer Filmredaktion


 

 

 

Neuerscheinung 2014


ÖSP 9

Ursula Roth, Jörg Seip, Bernhard Spielberg (Hgg.)


Unbekannt. Predigen im Kontext von Agnostizismus und Atheismus (ÖSP 9)

München 2014 (Don Bosco Verlag)

kart., 280 S., € 22,50

ISBN 978-3-7698-2167-3


Unter denen, die eine Predigt hören, sind häufig auch solche, die sich selbst als agnostisch oder atheistisch begreifen und dem christlichen Glauben teils skeptisch-kritisch, teils interessiert-fragend gegenüberstehen. In besonderem Maße gilt das für Weihnachtsgottesdienste, Kasualgottesdienste, Gottesdienste in touristisch attraktiven Kirchenräumen oder Rundfunk- und Fernsehgottesdienste.

Was trägt diese Beobachtung für das Verständnis der Predigt aus? Wie verändert sich die Aufgabe der Predigt, wenn den Hörerinnen und Hörern zentrale Zusammenhänge des christlichen Glaubens unbekannt sind, wenn Verweise auf andere biblische Geschichten ins Leere laufen und der sprachliche Gestus der Predigt fremd anmutet?

Die Frage, mit welchen unbekannten Größen die Predigt im Kontext von Agnostizismus und Atheismus zu tun hat, verbindet die hier versammelten, unterschiedlich perspektivierten Beiträge.

Soziologische und religionsphilosophische Analysen und praktisch-theologische Reflexionen erhellen das spezifisch spätmoderne Verhältnis von Christentum, Agnostizismus und Atheismus; kommentierte Werkstücke und Berichte über solche Praxisbeispiele, die explizit auf religiös indifferente Hörerinnen und Hörer zugeschnitten sind, skizzieren die Konturen einer zukunftsfähigen, diversitätssensiblen Praxis.

 

 


Neuerscheinung 2013

 Schrift ahoi

Brigitte Schwens-Harrant / Jörg Seip

Schrift ahoi!

Literatur als Seefahrt. Ein Lexikon 

Wien 2013 (Klever Verlag)

Hardcover, 200 S., € 19,90

 

ISBN 978-3-902665-66-9

 
Jedes Lexikon ist ein Durcheinander. Das Alphabet kaschiert bloß die Beliebigkeit und vertreibt die Furcht vor der Endlosigkeit. Es konstruiert eine Linie, um Lesern, Autoren, Interpreten, Kommentatoren das Übersetzen ohne großen Schwindel zu ermöglichen.

Auch dieses Lexikon der Seefahrt (des Lesens, der Literatur) ist ein Durcheinander. Es lädt zum Stöbern und Verknüpfen ein. Spielerisch umschifft es diverse Theorien, Bauweisen und Funktionen der Literatur. Dabei kommen unter anderem die Passagiere (Leser/Leserinnen) zu Wort, aber auch der Kapitän (Autoren/Autorinnen) und die Besatzung (Figuren).

Weil dieses Lexikon verstricken und verführen will, zitiert und pfropft es Texte aneinander, die kursiv gesetzt sind. Deren Quellen werden am Ende eines jeden Artikels angegeben, aber ohne Längen- und Breitengrad. Das soll der eigenen Ausfahrt dienen: Lesen ist Seefahrt.

 

 




Neuerscheinungen 2012

  Sündenpredigt

 Michael Meyer-Blanck, Ursula Roth, Jörg Seip, Bernhard Spielberg (Hgg.)

Sündenpredigt. (Ökumenische Studien zur Predigt Band 8)

München 2012 (Don Bosco Verlag)

kart., 394 Seiten, 22,50 €

ISBN 978-3-7698-1964-9 

 

Die Sünde hat einen festen Platz in jeder Predigt-Parodie. In der Predigt auf der Kanzel oder am Ambo kommt sie hingegen kaum mehr vor. Heute von Sünde zu reden, fällt nicht ohne Grund schwer. Die Sündenpredigt steht im langen Schatten einer Geschichte von Restriktion und Bevormundung.

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes bieten Wege an, auf eine neue Weise sensibel und sprachfähig für die Sünde zu werden. Der Predigerin und dem Prediger helfen der Blick auf die Gegenwartskultur ebenso wie die historische und systematische Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Sünde“. Nicht zuletzt öffnen Predigtbeispiele Perspektiven für die homiletische Praxis.

 

Cover Seip gepluenderter Tempel

 

 

 

Brigitte Schwens-Harrant / Jörg Seip

 

Der geplünderte Tempel. Ein Dialog.

Wien 2012 (Klever Verlag)

brosch., 144 S., 16,90 €

ISBN 978-3-902665-43-0 

 

Ein Dialog, zwei Disziplinen. Beide produzieren und interpretieren Texte, bewahren sie auf, nehmen sie auseinander. „Der geplünderte Tempel“ vereint kulturwissenschaftliche Essays über profane und heilige Literatur, verzweckte und wilde Lektüren, inhaltliche und formale Interessen und die Frage, wie man das Verhältnis von Literatur und Religion denken kann. Auf eine kritische Bestandsaufnahme folgen Wege, wie der Diskurs beschreitbar wird und bleibt.

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