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Lehrveranstaltungen SS07

0935 Vorlesung: Theologische Anthropologie und Mariologie
2st., Mi 11-13, HS VIII, Beginn: 4. April 2007

Die Vorlesung Theologische Anthropologie und Mariologie findet ebenso statt an der
Universität Köln
Philosophicum, Hörsaal S 69
freitags 10.00-11.30
Beginn: 13. April 2007 

Repetitorium aller Vorlesungen
Ort und Zeit werden durch Aushang bekannt gegeben 

0965 Proseminar: Einführung in die Dogmatik - Was ist der Mensch?
durch wiss. MA Niels Christensen
2st., Mi 14-16, Bibliothek Dogmatik, Beginn: 4. April 2007

0967 Hauptseminar: Islam und Christentum
2st., Di 14-16, Bibliothek Dogmatik, Beginn: 3. April 2007

Hauptseminar: Von der Natur zur Ressource. Paradigmen des Naturschutzes in Lateinamerika
Interdisziplinäres Seminar des Lateinamerika-Zentrums der Universität Bonn (ILZ)
Seminarsitzungen mittwochs 14-täglich von 14-18 Uhr (25.04., 09.05., 23.05., 06.06., 20.06., 04.07.)
Zielgruppe: alle Interessierten 

0969 Oberseminar: Lektüre: Neuerscheinungen
2st., Direktorenzimmer (3.006), Zeit nach Vereinbarung

0970 Doktorandenkolloquium:
Ort und Zeit nach Vereinbarung 

Vorlesung


0935 Vorlesung:

Theologische Anthropologie und Mariologie 

2st., Mi 11-13, HS VIII, Beginn: 4. April 2007
Zielgruppe: Für alle Hörer 

Was ist der Mensch? Diese Frage scheint dem Menschsein aufgegeben zu sein - unausweichlich. Und jeder Mensch beantwortet diese Frage: praktisch-faktisch, nicht weniger auf theoretischem Niveau. An dieser "Fragenatur" des Menschen knüpft die theologische Anthropologie an. Sie versucht, Jesus Christus als die Antwort Gottes auf die Frage zu erschließen, die der Mensch sich offenbar selbst ist. Nur "im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes", sagt das II. Vaticanum, klärt sich "das Geheimnis des Menschen wahrhaft auf" (GS 22): Grund, Ziel und Sinn seines Daseins. "Gottebenbildlichkeit" - mit diesem Schlüsselwort bezeichnet die Tradition das Geheimnis des Menschen; der Mensch wird auf die eschatologische Gemeinschaft mit Gott hin ins Dasein gerufen.

Im Licht der Offenbarung Gottes in Jesus Christus thematisiert die theologische Anthropologie ebenso die Verstrickung des Menschen "in vielfältige Übel" (GS 13). Wie kann angesichts der Erfahrung des Bösen und der Sünde dennoch die Glaubensüberzeugung aufrecht gehalten werden, dass der Mensch Gottes Ebenbild ist? Die Thematik der Ur- und Erbsünde sowie der Theodizee greifen bei dieser Fragestellung ineinander.

Zu erörtern sind außerdem die geistig-leibliche Konstitution des Menschen, seine Stellung im Kosmos, seine Phylo- und Ontogenese sowie seine wichtigsten Wesensmerkmale wie Personalität, Individualität und Sozialität.

Da Maria als der in der Gnade Christi vollkommen verwirklichte Mensch begriffen werden kann, setzt sich die theologische Anthropologie in der Mariologie fort. Die mariologischen Glaubenssaussagen der Kirche gewinnen in dieser anthropologischen Perspektivierung eine herausfordernde Aktualität. 

Literatur:

Gerhard Ludwig Müller, Katholische Dogmatik. Für Studium und Praxis der Theologie, Freiburg 62005, 106-154, 478-514.
Weitere Literatur in der Vorlesung. 

Die Vorlesung Theologische Anthropologie und Mariologie findet ebenso statt an der
Universität Köln
Philosophicum, Hörsaal S 69
freitags 10.00-11.30
Beginn: 13. April 2007

Repetitorium


Ort und Zeit werden durch Aushang bekannt gegeben

Proseminar


0965 Proseminar:

Einführung in die Dogmatik - Was ist der Mensch?
durch wiss. MA Niels Christensen 

2st., Mi 14-16, Bibliothek Dogmatik, Beginn: 4. April 2007
Zielgruppe: Studierende im Grundstudium und alle Interessierten 

Dogmatik ist die systematische Reflexion der geschichtlich ergangenen Selbstmitteilung Gottes in Jesus Christus und im Heiligen Geist. Das Proseminar soll einen ersten Überblick über Inhalt, Methoden, Aufbau, Standardwerke etc. des Faches Dogmatik geben. Das Proseminar wird sich deswegen zuerst mit Fragen der theologischen Erkenntnislehre beschäftigen: Grundbegriffe - wie z.B. Offenbarung und Glaube - und verschiedene Begründungsstrategien der Dogmatik werden vorgestellt. Danach wird das Proseminar in das Materialobjekt der Dogmatik - den Glauben der Kirche - einführen. Dabei wird das Proseminar insbesondere auf die theologische Anthropologie eingehen.
Die theologische Anthropologie stellt die Frage: "Was ist der Mensch?". Die grundlegenden Kategorien des christlichen Menschenbildes sind Geschöpfsein, Gottebenbildlichkeit, Erbsünde und Berufung. Was der Mensch eigentlich ist, erschließt sich aber erst in Christus: "Tatsächlich klärt sich nur im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes das Geheimnis des Menschen wahrhaft auf ... Christus, der neue Adam, macht eben in der Offenbarung des Geheimnisses des Vaters und seiner Liebe dem Menschen den Menschen selbst voll kund und erschließt ihm seine höchste Berufung" (GS 22). Das Proseminar wird der Frage nach dem Menschen in Anlehnung an klassische und moderne anthropologische Konzeptionen nachgehen. Entscheidend wird auch der Gedanke sein, dass der Mensch nicht nur Gegenstand der Theologie, sondern auch Subjekt der Theologie ist: Wenn ich über den Menschen nachdenke, denke ich zugleich über mich als Nachdenkenden nach. 

Arbeitsaufwand: Für jede Sitzung ist ein Text anhand von Fragen zu erschließen. 

Literatur:
Michael Schulz, Dogmatik / Dogmengeschichte, Paderborn 2001.
Gerhard Ludwig Müller, Katholische Dogmatik. Für Studium und Praxis der Theologie, Freiburg 62005, 106-154.

Hauptseminar


0967 Hauptseminar:
Islam und Christentum

2st., Di 14-16, Bibliothek Dogmatik, Beginn: 3. April 2007
Zielgruppe: alle Interessierten 

Die "Regensburger Rede" von Papst Benedikt XVI. am 12. September 2006 löste eine weltweite Debatte über das Verhältnis von Christentum und Islam aus, von Religion und Gewalt, Vernunft und Glaube. Das Seminar fokussiert das islamische Verständnis des Christentums und möchte Möglichkeiten der Verständigung ausloten. Dazu soll erörtert werden, inwieweit die Vernunft - und welche Vernunft - eine Rolle im muslimisch-christlichen Dialog spielen kann. Welche Chance hat die historisch-kritische Vernunft bei der Erforschung des Korans? Dadurch könnten islamische Missverständnisse christlicher Glaubensüber­zeugungen (z.B. in Bezug auf Christologie und Trinität) überwunden werden. Ist aber eine derartige Relativierung des Korans theologisch möglich? Was könnte das Ziel eines christlich-islamischen Dialogs sein? Wie steht es mit interreligiösem Gebet und Gottesdienst? Die im Seminar erworbenen Kenntnisse sollen erprobt und modifiziert werden durch Gespräche mit dem neu gegründeten Rat der Muslime in Bonn, mit Vertretern der DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion), der Christlich-Islamischen Gesellschaft, der Islamistik (ZERG) und durch den Besuch einer Bonner Moschee. 

Arbeitsaufwand: Für jede Sitzung ist ein Text anhand von Fragen zu erschließen. 

Literatur:
Thomas Lemmen, Islam. Basiswissen, Gütersloh 2000.
Joachim Gnilka, Bibel und Koran. Was sie verbindet, was sie trennt, Freiburg 22004.
Adel Th. Khoury; Ludwig Hagemann, Christentum und Christen im Denken zeitgenössischer Muslime, Würzburg 21994.
Reinhard Leuze, Christentum und Islam, Tübingen 1994.
Günter Riße, "Gott ist Christus, der Sohn der Maria". Eine Studie zum Christusbild im Koran, Bonn 1989.
Martin Bauschke, Jesus im Koran, Köln 2001.
Herausforderung Islam. Anfragen an das christliche Selbstverständnis. Theologisches Forum Christentum - Islam, hg. von H. Schmid; A. Renz; J. Sperber, Stuttgart 2005.

Hauptseminar


Hauptseminar:
Von der Natur zur Ressource. Paradigmen des Naturschutzes in Lateinamerika

Interdisziplinäres Seminar des Lateinamerika-Zentrums der Universität Bonn (ILZ) 

Verbindliche Vorbesprechung mit Vergabe der Referatsthemen:
Mittwoch, 07.02. um 12 c.t. im ZEF (Walter-Flex-Str. 3, rechter Konferenzraum im Erdgeschoss)
Seminarsitzungen mittwochs 14-täglich von 14-18 Uhr (25.04., 09.05., 23.05., 06.06., 20.06., 04.07.)
Zielgruppe: alle Interessierten 

Ziel des Seminars ist es, das Thema Natur und Naturschutz in Lateinamerika aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und Handlungsoptionen zu entwickeln, die einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet sind. Spannend wird es sein, die verschiedenen Wahrnehmungen der Natur und die differierenden Begründungen für Naturschutz und Ressourcennutzung zu diskutieren. Die Ethnologie und Sprachwissenschaften vermitteln das mythische, religiöse und kultische Naturverständnis der Ethnien Lateinamerikas. Fragen nach einem Ethnorecht und der Plausibilität von Normbegründungen zur Naturnutzung und zum Naturschutz stehen im Zentrum der rechtswissenschaftlichen Überlegungen. Die Agrarwissenschaften erforschen konkrete Möglichkeiten der nachhaltigen und umweltverträglichen Naturnutzung. Die Theologie reflektiert das Naturverständnis in schöpfungstheologischer und sozialethischer Perspektive und untersucht Vernetzungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Zugänge. Themen wie "sakrale und profane Naturauffassung" und "religiös-mythologische Motivationen des Naturschutzes" bieten dabei interdisziplinäre Anknüpfungspunkte für die Theologie.
Alle Referate der Studierenden werden in Kleingruppen erarbeitet, die sich aus Vertretern der unterschiedlichen Disziplinen zusammensetzen. Interdisziplinäres Arbeiten soll konkret eingeübt werden. 

Scheinerwerb für das Fach Dogmatik: regelmäßige aktive Teilnahme und Referat (in nachträglich eingereichter schriftlicher Form)

Oberseminar


0969 Oberseminar:          
Lektüre: Neuerscheinungen 

2st., Direktorenzimmer (3.006), Zeit nach Vereinbarung
Persönliche Anmeldung wird erbeten.

Doktorandenkolloquium

 
0970 Doktorandenkolloquium:
Ort und Zeit nach Vereinbarung

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