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Lehrveranstaltungen SS08

Im Sommersemester 2008 hat Prof. Dr. Michael Schulz ein Forschungsfreisemester. In der Vorlesung wird er durch Privatdozent Dr. Klaus Obenauer vertreten.

0935 Vorlesung:         
Sakramententheologie mit dem Schwerpunkt Eucharistie

2st, Mi 16-18, Hörsaal 13, Beginn: 09.04.2008

Repetitorium und Prüfungskolloquium
durch wiss. MA Niels Christensen
1st, Mi 14-15, Bibliothek Dogmatik, Beginn: 09.04.2008

0970 Doktorandenkolloquium:
Ort und Zeit nach Vereinbarung

Vorlesung

0935 / 0981 Vorlesung:              durch PD Dr. Klaus Obenauer Sakramententheologie mit dem Schwerpunkt Eucharistie 
2st, Mi 16-18, Hörsaal 13, Beginn: 09.04.2008
Zielgruppe: Diplom- und Lehramtsstudierende 

"Zeichen einer heiligen Sache", nennt der hl. Thomas von Aquin die Sakra­men­te.

Schon dieser harmlose Ausdruck benennt Anspruch und Schwierigkeit des ge­mein­ten Sach­ver­­haltes: Äußeres und Inneres, Zeichen und Bezeichnetes, das sicht­bare In-Erscheinung-Tre­ten von Gottes Wirken und innere Heils­wirk­lich­keit: wie ist das Zueinander dieser Größen zu den­­ken? Welchen Sinn macht die Ver­mittlung der persönlichen Gottesbeziehung durch ein äußer­­liches Geschehen, wieso verbürgt letzteres Gnade? - Die Bandbreite der Antworten, der nach­­­zugehen lohnt, erstreckt sich von Thomas von Aquin bis Karl Rahner. Sie suchen (der Sa­­che nach) auf je ihre Weise das "ex opere operato" ("kraft des getätigten Werkes" = kraft des objektiven Vollzuges) zu deuten. Während Thomas das Sakrament gleichsam als Ver­län­ge­­rung der Menschheit Christi und Instrumentalursache der Gnade beschreibt, konzipiert es Rah­­ner als Erscheinung der Gnade, die sich gibt, indem sie sich anzeigt (Realsymbol). Zu­sam­­menhängen, Divergenzen und Schwierigkeiten gilt es nachzugehen.  

Die Einheit von Gottes Selbstmitteilung und zeichenhafter Darstellung legt es na­he, sich de­ren Maximum in der Eucharistie zu nähern. - Statt den Fragen, die sich an die substantielle Ge­­genwart Christi im Altarsakrament heften, durch das Aus­weichen auf andere Fragekreise ent­­gehen zu wollen, legt es sich vielmehr na­he, gerade den Sinn dieses Quasi-"gegen-ständ­lich"-Werdens Gottes zu re­flek­tieren. Im Verbund damit steht die theoretische Konzeption der euchari­sti­schen Wandlung zur Reflexion an. Hierbei ist auch kritisch auf prominente Re­for­mulierungsversuche des 20. Jhds. ("Transsignifikation" etc.) einzugehen.  - Auch die Leh­re vom Messopfer als der blei­ben­den Gegenwart eines historischen Ereignisses (Christi Tod am Kreuz) im kul­ti­schen Vollzug hat hier ihren Ort. 

Die selbstgestellte Aufgabe der Vorlesung ist also, einen systematischen "Durch-Blick" über "die Sakramente im allgemeinen" und die Eucharistie im be­sonderen zu geben. 

Zur Hinführung sei auf folgende Beiträge verwiesen:

-          Lothar Lies: Sakramententheologie. Eine personale Sicht, Graz 1990.
-          Karl Rahner: Kirche und Sakramente (QD 10, 1960), in: Sämtliche Werke 18, 3-72.
-          Ders.: Die Gegenwart Christi im Sakrament des Herrenmahles (Catholica 1958), in: Sämtliche Werke 18, 542-564.

Repetitorium

Repetitorium und Prüfungskolloquium                   durch wiss. MA Niels Christensen 
1st, Mi 14-15, Bibliothek Dogmatik, Beginn: 09.04.2008

Doktorandenkolloquium

 
0970 Doktorandenkolloquium:
Ort und Zeit nach Vereinbarung

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