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Lehrveranstaltungen WS 05/06


0801 Theologischer Grundkurs
Prof. Dr. Michael Schulz mit Niels Christensen
Prof. Dr. Gerhard Höver mit Dewi Suharjanto
Beginn: Fr 21.10.2005, 14 Uhr
 
0935 Vorlesung: Sakramente I - Allgemeine Sakramentenlehre und die Sakramente der christlichen Initiation
Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
Mo 11-13 Uhr, Mi 12-13 Uhr
HS XVI, HS XIV  

Repetitorium und Prüfungskolloquium
Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
Beginn: Mi 26.10.05, 13-14 Uhr
Bibliothek Dogmatik 

0965 Proseminar: Einführung in die trinitarische Gotteslehre
durch wiss. MA Niels Christensen
Mi 14-16 Uhr
Bibliothek Dogmatik
   
0967 Hauptseminar: Streifzug durch die Theologie von Papst Benedikt XVI.
Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
Do 16-18 Uhr
Bibliothek Dogmatik

0699 Oberseminar: Kant für Katholiken
Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
Beginn: Mo 24.10.05, 15.00 Uhr
Direktorzimmer

0970 Doktorandenkolloquium
Ort und Zeit wird noch bekannt gegeben 

Theologischer Grundkurs

 


Dozenten: Prof. Dr. Michael Schulz mit Niels Christensen
Prof. Dr. Gerhard Höver mit Dewi Suharjanto
Zeit: Blockveranstaltungen, Fr 14 - 18 Uhr
Beginn: Fr, 21.10.2005, 14 Uhr
Ort und weitere Termine bitte Aushänge beachten!


Aufbau/Ziel der Veranstaltung:
Der theologische Grundkurs steht am Anfang des Theologiestudiums und will in Grundfragen der Theologie einführen. Eines der Ziele ist die Vorstellung der Theologie in der Vielfalt ihres Fächerkanons. Der Grundkurs, der in diesem Semester von dogmatischer und moraltheologischer Seite angeboten wird, behandelt u. a. folgende Themenbereiche:
Die Gottesfrage in der Theologie
Die theologische Frage nach dem Menschen
Texte in der Theologie und ihre Deutungen
Das Christentum in seiner historischen Entwicklung
Theologie als Wissenschaft
Theologie und Kirche
Der Grundkurs ist verpflichtend für die Studierenden des Diplomstudiengangs und empfehlenswert für die Studierenden aller anderen Studiengänge.

Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Zuordnung zum Fachbereich laut Prüfungsordnung: Grundstudium (Pflichtveranstaltung)
Zielgruppe: Erstsemester in den Studiengängen Diplom/Lehramt/Magister
Vorkenntnisse: keine

Repetitorium


 Repetitorium und Prüfungskolloquium

Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
Zeit: Mi 13.15-14.00
Ort: Bibliothek Dogmatik
Termine: 26.10; 9.11; 23.11; 7.12; 11.1; 25.1

Vorlesung


Sakramente I - Allgemeine Sakramentenlehre und die Sakramente der christlichen Initiation
 

Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
3 st. Mo 11-13, HS XVI u. Mi 12-13 Uhr, HS XIV
Beginn der Vorlesung: Mi 17.10.2005

Kein christliches Leben ist ohne Sakramente denkbar (LG 11). Aber was ist ein Sakrament? Diese Frage klärt die Allgemeine Sakramentenlehre im Rückgriff auf die Aussagen der Tradition und neuerer Ansätze.

Die Vorlesung gibt ebenso einen Überblick über die christlichen Initiationssakramente Taufe, Firmung und Eucharistie.

Sakramente II wird im SoSe 2006 gelesen.

Literatur:
G. L. Müller, Katholische Dogmatik, Für Studium und Praxis der Theologie, Freiburg 62005, 627-712.

Proseminar


Einführung in die trinitarische Gotteslehre

Dozent: Wiss. MA Niels Christensen
Zeit: Mi 14-16 Uhr
Ort: Bibliothek Dogmatik
Beginn: 19.10.2005


Das Proseminar möchte den Wurzeln der christlichen Gottesrede nachgehen. Dabei wird die Frage philosophisch, biblisch und dogmatisch angegangen. Zuerst werden die anthropologischen Voraussetzungen einer Rede von Gott freigelegt. Danach wird es um die biblischen Grundlagen gehen: Der Gottesgedanke im Alten Bund und der Gott Jesu Christi. Nach einer Einbeziehung der Fragestellung nach der Gottheit und dem Personsein des Heiligen Geistes werden wir der dogmengeschichtlichen Entfaltung des Schriftbefundes nachgehen und die Frage stellen: Was bedeutet es, wenn wir sagen, dass Gott trinitarisch ist? Am Ende des Proseminars werden wir zum Ausgangspunkt des Seminars zurückgehen und die Probleme und Grenzen der Möglichkeit der Rede von Gott in der Gegenwart besprechen.

Die Einführung ist für jede Studienrichtung geeignet. Keine Voraussetzungen nötig. Scheinerwerb möglich.

Literatur:
W. Kasper, Der Gott Jesu Christi, Mainz
31995.
B. Stubenrauch, Dreifaltigkeit, Regensburg 2002.
H. Vorgrimler, Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist , Münster 2003.

Hauptseminar

 


Streifzug durch die Theologie von Papst Benedikt XVI.

Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
Zeit: Do 16-18 Uhr
Ort: Bibliothek Dogmatik
Beginn: 20.10.2005

"Lo hanno chiamato da un paese lontano..." Dieses Wort von Johannes Paul II. zu seiner Papstwahl am 16.10.1978 ("Sie haben ihn aus einem weitentfernten Land gerufen") könnte für manchen auch auf den neuen Papst Benedikt XVI. gemünzt sein, wenn man dabei nur an "theologische Landschaften" denkt. Allen als "Glaubenswächter" oder "Großinquisitor" medial nahe, ist nicht wenigen seine theologische Herkunft fern. Wer ist der Bayer und junge Startheologe Joseph Ratzinger, Konzilsberater und Münchener Erzbischof, Pianist und Intellektuelle auf dem Papstthron, der mit Jürgen Habermas über Interkulturalität diskutiert, so viele Heilswege kennt, wie es Menschen gibt auf Erden, jedoch Pluralistischer Religionstheologie in der Erklärung Dominus Iesus die rote Karte zeigt; der gegenüber Greshakes und Lohfinks Auferstehungstheologie Seelenmetaphysik, Zwischenzustand und Fegfeuer rettet, sich gleichzeitig in seiner Bonner Antrittsvorlesung für philosophische Rationalität in Kirche und Theologie ausspricht und dafür auch ökumenische Gegenrede in Kauf nimmt; der der Universalkirche vor der Ortskirche den Primat einräumt, weshalb er nicht nur mit Bischof Walter Kasper streitet, der ihm später als Kardinal und Leiter des Einheitssekretariats auf gleicher Augenhöhe begegnet, sondern der auch sonst germanische Sonderzüge auf der "Rheinschiene" anhält; der deren Lokführer aber im gemeinsamen Kirchenschiff Platz nehmen läßt, und diese ihn nun als Segen für alle Christen schätzen; der als Papst den Religionsdialog voranbringen will und zugleich der Diktatur des Relativismus sein Veto entgegenschleudert; der dem reformierten Pastor und Prior von Taizé die Kommunion reicht und den Geist der Ökumene beleben will; der sich bei seiner ersten Audienz mit Deutschen verspätet, weil er "schon sehr italianisiert" sei und geglaubt hat, sein "Lebenswerk getan zu haben", aber im Gehorsam in die Schuhe des Menschenfischers schlüpft und davon überzeugt ist: "Die Kirche ist nicht alt und unbeweglich. Nein, sie ist jung"; der schon auf dem Kölner Weltjugendtag gewesen sein wird, bevor dieses Seminar beginnen kann, das - kurz gesagt - mit der Person und Theologie des neuen Papstes vertraut machen will?

Literatur:
Die Bücher von Ratzinger.

Oberseminar




 Kant für Katholiken

Dozent: Prof. Dr. Michael Schulz
Zeit: nach Vereinbarung 
Ort: Bibliothek Dogmatik



Oberseminar für Diplomanden und Doktoranden. Persönliche Anmeldung beim Seminarleiter. 

Lektüre: Kant und der Katholizismus. Stationen einer wechselhaften Geschichte, hg. von Norbert Fischer, Freiburg 2005.

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