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Lehrveranstaltungen WS07/08

0935 Vorlesung:         
Eschatologie

2st., Mi 9-11, HS VII, Beginn: 17. Oktober 2007


Repetitorium und Prüfungskolloquium
durch wiss. MA Niels Christensen
1st., Fr 12-13, Bibl. Dogmatik


Modul 3 / 0936 Vorlesung:
Einführung in das Christsein: das Glaubensbekenntnis der Kirche                           
2 st., Fr 9-11, HS IX, Beginn: 19. Oktober 2007

5600 Hauptseminar:
Islam und Christentum
2st., Do 17.45-19.15, Philosophicum (Köln) S 65, Beginn: 18. Oktober 2007

0969 Oberseminar:          
Lektüre: Neuerscheinungen 
2st., Direktorenzimmer (3.006), Zeit nach Vereinbarung

0970 Doktorandenkolloquium:
Ort und Zeit nach Vereinbarung

Vorlesung


0935 Vorlesung:         

Eschatologie

2st., Mi 9-11, HS VII, Beginn: 17. Oktober 2007


Zielgruppe: alle Interessierten

Die Eschatologie beschäftigt sich mit den "Eschata", den "Letzten Dingen". Zu diesen "Letzten Dingen" zählt man für gewöhnlich Tod, individuelles Gericht, "Zwischenzustand", Fegfeuer, Wiederkunft Christi, Weltende, Auferweckung, Jüngstes Gericht, Himmel, Hölle. Gegenüber dem Versuch, regelrecht eine dogmatische Kartographie des künftigen Jenseits zu erstellen, hat Hans Urs von Balthasar prägnant herausgestellt, dass Gott das "Letzte Ding" des Geschöpfs sei. Mit diesem Hinweis macht Balthasar auf die Notwendigkeit einer hermeneutischen Revision eschatologischer Aussagen aufmerksam - so auch Karl Rahner: Das "Wissen um die Eschata ist nicht eine zusätzliche Mitteilung zu der dogmatischen Anthropologie und Christologie, sondern nichts anderes als eben deren Transposition in den Modus der Vollendung." Dementsprechend knüpft die Vorlesung bei der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu an und konzipiert von daher die Themen der Eschatologie. Diese Vorgehensweise entspricht ebenso der Wiederentdeckung des genuin eschatologischen Charakters der Verkündigung Jesu am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jh. 



Einführende Literatur:

- Gerhard Ludwig Müller, Katholische Dogmatik. Für Studium und Praxis der Theologie, Freiburg 62005, 516-568.
- Medard Kehl, Und was kommt nach dem Ende? Von Weltuntergang und Vollendung, Wiedergeburt und Auferstehung, Freiburg 42002.

Repetitorium


Repetitorium und Prüfungskolloquium
durch wiss. MA Niels Christensen

1st., Fr 12-13, Bibl. Dogmatik

Vorlesung / Proseminar


Modul 3 / 0936 Vorlesung:


Einführung in das Christsein: das Glaubensbekenntnis der Kirche                           

2 st., Fr 9-11, HS IX, Beginn: 19. Oktober 2007

Zielgruppe: Studierende im 1. und 2. Semester und alle Interessierten 

Die Vorlesung führt anhand des Glaubensbekenntnisses der Kirche in die Grundthemen des christlichen Glaubens ein. Im Zentrum des Glaubens steht der dreieinige Gott, der die Struktur des Glaubensbekenntnisses und des Glaubensvollzuges bestimmt - Christliche Gotteslehre ist vor allem Trinitätstheologie. Ausgangspunkt der Vorlesung ist deshalb die geschichtlich ergangene Selbstmitteilung Gottes in Jesus Christus und im Heiligen Geist. Zunächst soll Gott als Vater, Schöpfer und Allmächtiger besprochen werden. Mit dem inneren Sinn der Schöpfung ist die Christologie eng verbunden: Geburt, Leben, Tod, Auferstehung und Wiederkunft Jesu Christi sind nur in den Kategorien Schöpfung und Berufung verständlich. Der Heilige Geist soll in seiner Bedeutung im Heilsgeschehen und als Geschenk Gottes thematisiert werden. Auch andere wichtige Themen des Glaubens sollen angesprochen werden und vom Zentrum des Glaubens konzipiert werden wie z.B. Kirche, Sakramente, Auferstehung und ewiges Leben. 

Einführende Literatur:

- Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger), Einführung in das Christentum. Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis, mit einer neuen Einführung versehene Neuauflage, München 62005.

Hauptseminar


5600 Hauptseminar:


Islam und Christentum

2st., Do 17.45-19.15, Philosophicum (Köln) S 65, Beginn: 18. Oktober 2007

Zielgruppe: alle Interessierten

Die "Regensburger Rede" von Papst Benedikt XVI. am 12. September 2006 löste eine weltweite Debatte über das Verhältnis von Christentum und Islam aus, von Religion und Gewalt, Vernunft und Glaube. Das Seminar fokussiert das islamische Verständnis des Christentums und möchte Möglichkeiten der Verständigung ausloten. Dazu soll erörtert werden, inwieweit die Vernunft - und welche Vernunft - eine Rolle im muslimisch-christlichen Dialog spielen kann. Welche Chance hat die historisch-kritische Vernunft bei der Erforschung des Korans? Dadurch könnten islamische Missverständnisse christlicher Glaubensüber­zeugungen (z.B. in Bezug auf Christologie und Trinität) überwunden werden. Ist aber eine derartige Relativierung des Korans theologisch möglich? Was könnte das Ziel eines christlich-islamischen Dialogs sein? Wie steht es mit interreligiösem Gebet und Gottesdienst? Die im Seminar erworbenen Kenntnisse sollen erprobt und modifiziert werden durch Gespräche mit Vertretern der DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion), der Christlich-Islamischen Gesellschaft, und durch den Besuch einer Moschee.


Arbeitsaufwand: Für jede Sitzung ist ein Text anhand von Fragen zu erschließen.

Literatur:

- Thomas Lemmen, Islam. Basiswissen, Gütersloh 2000.
- Joachim Gnilka, Bibel und Koran. Was sie verbindet, was sie trennt, Freiburg 22004.
- Adel Th. Khoury/ Ludwig Hagemann, Christentum und Christen im Denken zeitgenössischer Muslime, Würzburg 21994.
- Reinhard Leuze, Christentum und Islam, Tübingen 1994.
- Günter Risse, "Gott ist Christus, der Sohn der Maria". Eine Studie zum Christusbild im Koran, Bonn 1989.
- Martin Bauschke, Jesus im Koran, Köln 2001.
- Herausforderung Islam. Anfragen an das christliche Selbstverständnis. Theologisches Forum Christentum - Islam, hg. von H. Schmid/ A. Renz/ J. Sperber, Stuttgart 2005.

Oberseminar


0969 Oberseminar:          
Lektüre: Neuerscheinungen 

2st., Direktorenzimmer (3.006), Zeit nach Vereinbarung
Persönliche Anmeldung wird erbeten.

Doktorandenkolloquium

 
0970 Doktorandenkolloquium:
Ort und Zeit nach Vereinbarung

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