Am 12. Juni 2026 stellte ein internationales Forschungsteam von der Organisation „Society for the Protection of Underground Networks" (SPUN) im Fachjournal „Science" die erste Weltkarte sogenannter arbuskulärer Mykorrhizapilze vor. Diese Bodenorganismen gehen mit den Wurzeln von rund 70 Prozent aller Pflanzen eine Symbiose ein und erhalten dafür Kohlenstoff. Laut der Studie transportieren sie jährlich so viel Kohlenstoff in den Boden, dass die Menge etwa vier Milliarden Tonnen CO2 entspricht – also rund elf Prozent der jährlichen menschlichen Emissionen. Die dichtesten Netzwerke liegen in unberührten Graslandschaften. Problematisch ist, dass diese weltweit viermal schneller in Ackerland umgewandelt werden als Wälder denn unter landwirtschaftlich genutzten Flächen sind sie um etwa die Hälfte ausgedünnt.