Synodalität ist ein neues wie altes Kennzeichen der Kirche. Es lässt sich neben die vier klassischen Merkmale der Kirche stellen (Einheit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität), aber keinem dieser Merkmale exklusiv zuordnen. Die synodalen Wege, die die katholische Kirche von 2021 bis 2024 zurückgelegt hat, konnten das Phänomen der Synodalität in ihrem Selbstverständnis vielseitig bereichern. Der Vortrag analysiert unter dogmatischer Fokussierung zuerst anhand jüngster lehramtlicher Dokumente einige Begriffslinien von Synodalität. Die Texte bieten ein Potenzial zur Optimierung synodalen Handelns an. Danach wird das Begriffsverständnis mit Erkenntnissen geweitet, die auf Plotin, Hans Urs von Balthasar, Simone Weil und Ferdinand Ebner zurückgehen. Der große Bogen der Einzelthemen stellt die dialogische Essenz von Synodalität im Wort heraus. Abschließend wird der Kipppunkt von Synodalität in den Blick genommen: die Diskrepanz von Reden und Handeln in der Kirche.
Interessierte sind herzlich willkommen!
Synodalität – Kennzeichen der Kirche Synodalität – Kennzeichen der Kirche
Vortrag am Dies Academicus, 20.05.2026
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