Universität Bonn

Katholisch-Theologische Fakultät

Projekte und Drittmittelanträge am Seminar für Liturgiewissenschaft

Die Forschungen am Bonner Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft betreffen drei Bereiche: In einem praktisch-theologischen Zugang wird die Liturgie interdisziplinär im Kontext der ritual studies untersucht (das Modell „Rituelle Erfahrung“). In einem historischen Sinne werden die mittelalterlichen Libri Ordinarii als Regiebücher des Gottesdienstes im Hinblick auf sakraltopographische Fragestellungen ausgewertet. Im Hinblick auf eine ökumenische Liturgiewissenschaft werden die unterschiedlichen Aspekte der Stundenliturgie im Kontext des Luthertums erforscht.

Magdeburg, Evangelische Domkirche St. Mauritius und Katharina: Magnifikatantiphon aus der Vesper zum Fest des Dompatrons St. Mauritius, Cantica Sacra von 1613, p. 1153
© Privat

Stundengebet im Luthertum (DFG-Projekt Nr. 433518061) Prof. Dr. Dorothea Wendebourg,
Prof. Dr. Andreas Odenthal

"Totum psalterium in usu maneat"

Die Stundenliturgie in den evangelischen Kirchen des alten Reiches zwischen Tradition und Innovation.

Hauptgebaeude_15.jpg
© Volker Lannert / Universität Bonn

Sakralraumtransformation (DFG-Projekt Nr. 387623040)
Prof. Dr. Albert Gerhards

Buchcover Rituelle Erfahrung.png
© Kohlhammer

Rituelle Erfahrung
Prof. Dr. Andreas Odenthal

Fulda, Ratgarbasilika, Liber Ordinarius ("Registrum chori") von 1615, Vigil des hl. Bonifatius, fol. 178
© Privat

Liber Ordinarius-Forschung
Prof. Dr. Andreas Odenthal

Die Liturgiegeschichte des Mittelalters wird seit geraumer Zeit im interdisziplinären Austausch der Theologie mit Kunstgeschichte, Profangeschichte oder Musikgeschichte erforscht.

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