Universität Bonn

Katholisch-Theologische Fakultät

Laufende Qualifikationsarbeiten

Am Lehrstuhl derzeit laufende Dissertations- und Habilitationsprojekte erforschen die Ordens- und Klostergeschichte, mittelalterliche und neuzeitliche Geschlechtergeschichte sowie das Kirchen-Staats-Verhältnis im Nationalsozialismus.

Anno Busch, Mag. theol.

"Der Volkswartbund. Ein Sittlichkeitsverein im 20. Jahrhundert"

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© Jenny Wenner
Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Caroline Klement

Caroline Klement, StR, M.Ed., MLitt., B.A.

„Zisterzienserinnen im Spätmittelalter. Eine Regionalstudie (Rheinland/Westfalen)“

Die Arbeit möchte einen regionalen Beitrag zur Geschichte der Zisterzienserinnen im Spätmittelalter leisten. Untersucht werden das Selbstverständnis der Frauenklöster, deren Beziehungen zum gesellschaftlichen, sozialen, politischen und religiösen Umfeld sowie zu anderen Klöstern und Cura monialium. Einen weiteren Aspekt der Untersuchung bilden die Reformversuche der Klöster.

Daniel E.D. Müller,
Mag. theol. M.Ed., MLitt., B.A.

"Strategisches Scheitern.
Eine systematisierende Untersuchung zum taktischen Nutzen des scheiternden Reichskirchenministeriums innerhalb der kirchenpolitischen Strategie Hitlers"

Warum scheiterte das auf dem Höhepunkt einer kirchenpolitischen Krise im Sommer 1935 eingerichtete Reichskirchenministerium ausnahmslos in allen seinen Zielen und auf ganzer Linie?
Was zunächst die Frage nach der persönlichen Inkompetenz des leitenden Ministers, Hanns Kerrl (1887–1941), aufzuwerfen scheint, entpuppt sich bei einem konsequent analytischen Ansatz entlang der Frage cui bono? als das nützliche Instrument einer übergreifenden strategischen Struktur der Kirchenpolitik Hitlers: Mit Hilfe eines permanent scheiternden Kirchenministeriums gelang es dem Diktator, den innenpolitischen Brandherd der Kirchenpolitik bis zum Kriegsausbruch zu betäuben, persönlich eine regimestabilisierende Integrationsfunktion einzunehmen und langfristig die Weichen zu stellen, die weltanschauliche Konkurrenz der Kirchen zu brechen.

Die Arbeit unternimmt den Versuch, das Scheitern des Kirchenministeriums in seinem vielfältigen politischen Nutzen für Hitler als inhärente Funktionsweise nationalsozialistischer Herrschaft zu plausibilisieren.

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© Daniel E.D. Müller

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